Die Tagung geht dabei auf der einen Seite vor allem den historischen Bezügen dieser Thematik nach: Wo kann man markante Stationen, ja Kipppunkte beschreiben, an denen sich rassistisches Denken und rassistische Praxis bildeten, verfestigten und in (religionsbezogenes) Bildungshandeln übersetzten? Wo sind aber auch mögliche Gegen- geschichten zu finden, wo liegen die Voraussetzungen, Vorgeschichten, Bedingungen oder Möglich- keiten für die Entstehung eines rassismuskritischen Ansatzes heute? Selbstreflexiv fragt die Tagung in diesem Zusammenhang auch danach, ob und in wieweit heutige moralische Maßstäbe in der historischen Forschung angelegt werden können oder gar müssen, oder ob dies einem historischen Verständnis im Wege steht.
Auf der anderen Seite sucht sie auch nach aktuel- len Niederschlägen der historischen Entwicklun- gen: Wo sind deren bleibende Spuren? Was kann die eine rassismuskritische Perspektive heute von der Beschäftigung mit der Geschichte lernen?
Hier finden Sie den Flyer zur AKhistRP (PDF, 332 kB)