Die Erkenntnisse wurden im Zuge des Forschungsprojektes „Konfessionsbezogene Differenzsensibilität im Religionsunterricht für alle (RUfa 2.0), welches vom 01.12.2022 – 30.11.2025, noch in der Verantwortung der Universität Paderborn, in Hamburg durchgeführt wurde, gewonnen.
Hierzu wurden Verantwortliche aller Bildungs- und Professionalisierungsbereiche eingeladen, um sowohl in einen interdisziplinären als auch interreligiösen Austausch treten zu können. Ziel war es, nicht nur über unsere Erkenntnisse zu informieren. Vielmehr sollten interdisziplinäre und interreligiöse Kooperationen für das Folgeprojekt (bis 30.11.2028), welches nun in der Verantwortung der Universität Osnabrück liegt, geschlossen werden.
Während der erste Tag dazu genutzt wurde, die Erkenntnisse der einzelnen Projektphase vorzustellen, war der zweite Tag dazu vorgesehen, auf die im Projekt identifizierten Problemanzeigen und somit auf die im Schulsystem und Unterricht inhärenten religiösen Gruppen- und Differenzkonstruktionen zu schauen – und zwar mit dem gemeinsamen Ziel, professionsorientierte Schlussfolgerungen für Aus- und Fortbildung von Religionslehrkräften zu ziehen.
Ein kleines Novum bei dieser Veranstaltung war, dass zum ersten Mal alle institutionellen und religionsgemeinschaftlichen Verantwortungsbereiche im Kontext des RUfa zusammengekommen und in einen gemeinsamen Dialog getreten sind – ein guter Grundstein für zukünftige Kooperationen.