Exkursionen

Musikwissenschaftliche Auslandsexkursionen

Die fünf- bis acht-tägigen Exkursionen finden seit 1993 jährlich statt und führen in eines der musikalischen Zentren Europas. Es nehmen jeweils 40 bis 50 Studiende und Lehrende teil. Die Koordination und Leitung lag bis 2023 in den Händen von  Prof. Dr. Stefan Hanheide. Die Exkursion dient dem Studium der europäischen Musikkulturen und ihrer Geschichte. Ziel ist es, Gegenstände und Schauplätze der Musikgeschichte vor Ort zu sehen und dadurch das Vorstellungsvermögen für musikgeschichtliche Ereignisse und Entwicklungen zu bereichern. Gleichzeitig sollen die aktuellen Musikkulturen lebendig erfahrbar werden. Immer wieder wird versucht, mit Musikern und Musikwissenschaftlern vor Ort zu Gesprächen zu kommen. Natürlich spielt auch der Besuch von Konzerten eine wichtige Rolle.

 Bisherige Inlandsreisen

 Bisherige Auslandsreisen

Im einzelnen wurden und werden besucht und besichtigt:

  • Wirkungsstätten von Komponisten
  • Opernhäuser, Konzertsäle und andere Aufführungsorte
  • Wohnhäuser und Museen von Komponisten
  • musiktechnische Arbeitsstätten (Rundfunkhäuser, Ton- und Kompositionsstudios)
  • Forschungszentren zu musikalischen Einzelgebieten
  • musikalische Ausbildungsstätten (Konservatorien, Universitäten etc.)
  • Bibliotheken und Archive mit bedeutenden Musikalien (Handschriften, Altdrucke, Dokumente)
  • Musikwerkstätten, Instrumentensammlungen
  • historische Orgeln
  • Kulturzentren, Galerien, historische Orte

Exkursionen zur Instrumentenkunde und Aufführungspraxis

Am Wochenende vor dem ersten Advent fand in den Jahren von 2013 bis 2019 jeweils eine Wochenendexkursion zu einem bedeutenden Instrumentenmuseum Deutschlands unter der Leitung von  Dr. Claudia Kayser-Kadereit statt.

Vorrangig eingeladen waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seminare „Instrumentenkunde“ und „Einführung in die klassische Instrumentation“ des vorausgegangenen Sommersemesters und des aktuellen Wintersemesters.
Ziel war es, Instrumente verschiedener Epochen und Kulturen real in Augenschein zu nehmen, Informationen einzuholen und Klangbeispiele zu hören. Hinzu kamen Konzert- und/oder Opernbesuche mit dem Blick hinter die Kulissen verschiedener historischer Aufführungsorte, Werkstattbesuche im Instrumentenbau, Museumsbesuche von Komponistenwohnstätten und ergänzend wichtiger Gedenkstätten zur deutschen Geschichte.

Es wurden museumsdidaktische Aspekte berücksichtigt und Programmpunkte vorgestellt, die auch für unsere Studierenden später als Ziele für fachbezogene Klassenfahrten interessant sein könnten.  Bisherige Reisen