Musikalische Interfaces
Die Bedeutung der Informatik nimmt sowohl für das tägliche Leben als auch für viele wissenschaftliche Disziplinen ständig zu. In diesem Zusammenhang besteht die Notwendigkeit, Studierende von eher nicht-technischen Studiengängen an die Funktionsweise und die Zusammenhänge digitaler Systeme heranzuführen. Zu diesem Zweck hat eine interdisziplinäre Projektgruppe eine Lehrveranstaltung zum Einsatz digitaler Technologien in der Musikpraxis konzipiert und in Kooperation mit dem Institut für Informatik durchgeführt.
Im konkreten Lehrprojekt arbeiteten Studierende der Musikwissenschaft und der Informatik zusammen, um individuelle Konzepte für neue musikalische Interfaces zu entwickeln und diese in die Praxis umzusetzen. Dieses interdisziplinäre und freie Arbeitsformat stellt auch in didaktischer Hinsicht einen neuen und modernen Ansatz in der Hochschullehre dar. Durch die Arbeit in gemischten Teams konnten individuelle Kompetenzen eingebracht werden, um neuartige Klangerzeugungskonzepte mit unterschiedlichen technologischen Lösungen umzusetzen. Das Einbringen eigener Ideen war dabei ebenso vorgesehen wie die Möglichkeit, die Produkte zu vermarkten und eventuell über Crowdfunding Mittel einzuwerben.
Das Projekt wurde durch das LehrZeit-Programm der Universität Osnabrück gefördert.