Perspektivwechsel auf Rädern: Studierende entdecken Rollstuhlbasketball

Zweiter Workshop zum Thema Rollstuhlbasketball vermittelt Inklusion in Theorie und Praxis.

„Das war das Warm-up – jetzt kommen die Paralympics!“ Mit diesen motivierenden Worten begrüßte Bundeskaderathlet Jan Sadler 16 Studierende zum zweiten Rollstuhlbasketball-Workshop am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Osnabrück.

Zu Beginn gab Jan Sadler spannende Einblicke in seine persönliche und sportliche Laufbahn. Dabei stellte er auch seine beiden ständigen Begleiter vor: den Alltagsrollstuhl und den Sportrollstuhl. Nach der theoretischen Einführung konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden und erste Erfahrungen mit dem Sportgerät sammeln. Ob vorwärts oder rückwärts, allein oder zu zweit – die Studierenden erkundeten die besonderen Anforderungen und Möglichkeiten der Fortbewegung im Rollstuhl.

Anschließend kam der Basketball ins Spiel: Erste Korbwürfe wurden ausprobiert, bevor die Teilnehmenden in verschiedenen Spielformen ihr Können unter Beweis stellten. Beim „Parteiball“ wurden erfolgreich Pässe gespielt, Räume geschaffen und Bälle abgefangen – der Rollstuhl rückte dabei schnell in den Hintergrund. Die darauffolgende Spielform „Zonenball“ zeigte eindrucksvoll, wie Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam und gleichberechtigt Sport treiben können.

Den Abschluss bildete ein kleines Turnier, bei dem sich alle Beteiligten noch einmal mit viel Einsatz und Begeisterung auspowerten. Neben sportlichen Erfahrungen standen vor allem Perspektivwechsel, Teamgeist und das praktische Erleben von Inklusion im Mittelpunkt des Workshops.

Ein herzlicher Dank gilt dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen sowie Jan Sadler für ihr großes Engagement und ihre Begeisterung, mit der sie das Thema Inklusion für unsere Studierenden erlebbar gemacht haben.

PS: Wer einen Einblick in den Workshop erhalten möchte, findet auf unserem Instagram-Kanal spannende Eindrücke und Bilder der Veranstaltung. ????