Vielfältige Forschung und starke Präsenz in Frankfurt: Das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften auf der Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik

Vom 14. bis 16. Mai 2026 fand in Frankfurt am Main die 39. Jahrestagung der Sektion Sportpädagogik der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) unter dem Leitthema „Bildungsbiografien im Sport – Akteure im Dialog“ statt. 

Mehr als 200 Wissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum kamen zusammen, um aktuelle sportpädagogische Forschungsarbeiten zu diskutieren. Das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Osnabrück war mit den Arbeitsbereichen Sport und Erziehung und Sport und Gesellschaft vertreten und leistete mit zahlreichen Vorträgen und Posterbeiträgen einen sichtbaren Beitrag zum wissenschaftlichen Austausch der Tagung.

Dr. Björn Brandes und Dr. Alessa Gravemann präsentierten in einem Vortrag erste Ergebnisse ihrer laufenden Studie zu „Präkonzepte zum Sportlehramtsstudium – eine qualitative Studie mit Studienanfänger:innen im Fach Sport“. Zudem stellte Dr. Alessa Gravemann den Posterbeitrag „Einstellungen und Vorstellungen ausbildender Betriebe zur Rolle des Sportunterrichts in der dualen Berufsausbildung“ vor. 
Dr. Benjamin Büscher richtete einen Arbeitskreis zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulsport“ aus und präsentierte in einem Vortrag Impulse zu „Kinder in bewegungsbezogenen Naturräumen – Handlungsleitende Orientierungen im Horizont normativer Postulate des Schulsports“ sowie das Projekt „Move and Mediate – (Kampf-)Sport für soziale Nachhaltigkeit“ zusammen mit Dr. Martin Minarik (Georg-August-Universität Göttingen)
Louisa Schmittwilken stellte mit dem Posterbeitrag „Physical Literacy zwischen internationalem Anspruch und nationaler Relevanz: Sichtweisen angehender Sportlehrkräfte“ einen Ausschnitt aus ihrem Dissertationsprojekt vor. 
Dr. Nicole Brüggemann-Kons präsentierte im Vortrag „Generationen in Bewegung. Zur didaktischen Gestaltung familialer Sportangebote im öffentlichen Raum“ Erkenntnisse einer empirischen Untersuchung aus Osnabrück.
Marvin Babienek war zusammen mit Dr. Daniel Schiller (Universität Wuppertal) und Prof. Benjamin Zander an der Gestaltung des Symposiums „Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag“ beteiligt und präsentierte dort einen Posterbeitrag zu „Organisationalen Logiken und pädagogischen Orientierungen der BeSS-Anbieter im Ganztag“. Prof. Dr. Benjamin Zander referierte zudem noch zum Thema „Sexuelle Bildung als Aufgabe des Sportunterrichts?“ zusammen mit Prof. Dr. Daniel Rode (Universität Salzburg) und Dr. Nicola Böhlke (Universität Braunschweig).

Die Jahrestagung bot vielfältige Möglichkeiten zur Diskussion aktueller Forschungsergebnisse, zur Vertiefung bestehender sowie Anbahnung neuer Kooperationen sowie zum Austausch mit Kolleg*innen aus der Sportwissenschaft. Die Osnabrücker Beiträge spiegelten dabei die große thematische Bandbreite und Forschungsstärke des Instituts wider – von Sportlehrkräftebildung und Professionalisierung über Bildung für nachhaltige Entwicklung und Physical Literacy, sexueller Bildung im Sportunterricht bis hin zu Fragen von sportbezogenen Bildungsprozessen in Familie und Ganztag.
Weiterführende Informationen zu den vorgestellten Beiträgen finden sich im Abstractband der Tagung:
sport.uni-frankfurt.de/185687352.pdf