Wie einflussreich die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist, zeigt sich u. a. daran, wie oft sie in der Fachwelt aufgegriffen wird. Um in dieser Hinsicht Vergleichbarkeit zu schaffen, veröffentlicht ein Team um John Ioannidis von der Stanford University im Elsevier Verlag regelmäßig eine standardisierte Liste mit den meistzitierten Forschenden.
Konkret beinhaltet die „Stanford/Elsevier World’s Top 2 % Scientists“-Liste Forschende, die weltweit zu den meistzitierten zwei Prozent innerhalb ihrer Disziplin gehören oder zu den 100.000 meistzitierten Forschenden überhaupt. Dabei gibt es zwei Kategorien: Bei einer werden die Zitationen im Verlauf der gesamten Karriere berücksichtigt, bei der anderen nur die Zitationen aus dem zurückliegenden Jahr (bei der aktuellen 6. Auflage das Jahr 2022).
In Bezug auf ihre gesamte bisherige wissenschaftliche Leistung gehören demzufolge vier aktuelle und fünf ehemalige Forschende der Osnabrücker Biologie zu den meistzitierten ihres Fachs: Prof. Dr. Roland Brandt (Leiter der Abteilung Neurobiologie), Prof. Dr. Michael Hensel (Leiter der Abteilung Mikrobiologie), Prof. Dr. Jacob Piehler (Leiter der Abteilung Biophysik) und Prof. Dr. Christian Ungermann (Leiter der Abteilung Biochemie) sowie Prof. Dr. Wolfgang Junge (ehemaliger Leiter der Abeilung Biophysik), Prof. Dr. Joseph Lengeler (ehemaliger Leiter der Abteilung Genetik), Prof. Dr. Günter Purschke (ehemaliger Mitarbeiter in der Abteilung Zoologie), Prof. Dr. Renate Scheibe (ehemalige Leiterin der Abteilung Pflanzenphysiologie) und Prof. Dr. Hildgund Schrempf (ehemalige Leiterin der Abteilung Angewandte Genetik der Mikroorganismen).
In Bezug auf die Zitationen im Jahr 2022 findet sich – neben einigen der bereits genannten Personen – noch ein weiterer Osnabrücker Biologe auf der Liste: Prof. Dr. Christian Kost (Leiter der Abteilung Ökologie).