Netzwerken, Neues erfahren, fachliche Diskussionen führen: Retreat des Integrierten Graduiertenkollegs in Hamburg

Vom 24. bis zum 26. November fand der diesjährige Retreat des Integrierten Graduiertenkolleg des Sonderforschungsbereichs 1557 in Hamburg statt - und bot den ca. 60 Teilnehmenden viele Möglichkeiten, um sich über aktuelle Forschungsprojekte auszutauschen.

Zum Sonderforschungsbereich 1557 „Functional plasticity encoded by cellular membrane networks“ gehört ein Integriertes Graduiertenkolleg (Integrated Research Training Group, IRTG) für Promovierende. Im November trafen sich die Mitglieder der IRTG erneut zu ihrem jährlichen, mehrtägigen Treffen, diesmal in der Jugendherberge Hamburg. Etwa 60 Promovierende, Postdocs, Arbeitsgruppenleiter und -leiterinnen nutzten die Gelegenheit, um ihre laufenden Forschungsprojekte zu präsentieren und zu diskutieren. Die Projekte wurden in kurzen Vorträgen vorgestellt, die anschließend – sowohl direkt danach als auch im informellen Rahmen während der Pausen und Mahlzeiten – intensiv erörtert wurden. Dank der durch die Jugendherberge bereitgestellten Verpflegung und Unterkunft konnten sich die Teilnehmenden voll und ganz dem wissenschaftlichen Austausch widmen.

Retreats essenziell für die Vernetzung

„Unsere 2- bis 4-tägigen IRTG-Tagungen, sogenannte Retreats, sind essenziell für die Vernetzung der Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb des Sonderforschungsbereichs“, erklärt IRTG-Sprecher Prof. Dr. Achim Paululat. „Retreats bieten die Möglichkeit, den Fortgang der laufenden Projekte zu bewerten, Tipps zu geben oder Probleme frühzeitig zu erkennen. Dies ermöglicht eine zielorientiertere und effektivere Planung aller weiteren Experimente. So sind Retreats immer auch ein wichtiges Element, um die Promovierenden auf dem Weg in eine industrielle, wissenschaftliche oder andere Laufbahn zu begleiten.“

Renommierte externe Forschende als Gäste

Wie in der Vergangenheit bereicherten Präsentationen renommierter externer Forscher und Forscherinnen den diesjährigen Retreat. Diese sogenannten Keynote-Lectures liefern neue Impulse und Ideen. Zudem hatten die Promovierenden der IRTG hatten anschließend die Möglichkeit, mit den Gästen über ihre Forschung und Karrieremöglichkeiten zu diskutieren. Zu den eingeladenen Spitzenforschern und -forscherinnen aus der Region gehörten Sabrina Jabs (Institut für klinische Molekularbiologie, UKSH Kiel), Blanche Schwappach-Pignataro (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Lorenz Adlung (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Christian Löw (CSSB Hamburg) und Sebastian Springer (Constructor University gGmbH, Bremen).

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