Juniorprof. Dr. Lucy Gasser

Seit April 2023 bin ich Juniorprofessorin für englische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Osnabrück, wo ich Literaturen und Kulturen des Globalen Südens sowie kanonische englische Werke, von Shakespeare bis zur Gegenwart, unterrichte. Meine Forschungsinteressen liegen allgemein im Bereich postcolonial studies, und meine gegenwärtige Arbeit konzentriert sich besonders auf transnationale antikoloniale Bewegungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, und Affekte im Kontext kolonialer Begegnungen des 18. Jahrhunderts.

Arbeitsschwerpunkte:

  • afro-asiatische publishing cultures
  • afrikanische Literaturen und Kulturen
  • Affekte im Kontext kolonialer Begegnungen des 18. Jahrhunderts
  • speculative fiction
  • (post)koloniales Europa

Juniorprof. Dr. Lucy Gasser

Anglistik

Neuer Graben 40
49069 Osnabrück

Raum:
41/115
Sprechstunde:
nach Vereinbarung

 +49 541 969-4085

 lucy.gasser@uni-osnabrueck.de

Informationen für internationale Studierende, die an einer Promotion in Deutschland interessiert sind:

 https://g-a-p-s.net/doing-your-phd-in-germany/

Plattform für postkoloniale Literatur:  poco.lit.

Team

Kathleen Samson, M.A.

Anglistik

Neuer Graben 40
49069 Osnabrück

Raum:
41/120
Sprechstunde:
Dienstags 12:00-13:00, mit vorheriger Anmeldung per Email

 +49 541 969-4263

 kathleen.samson@uni-osnabrueck.de

Kathleen Samson ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der anglophonen Literaturwissenschaft. Im Jahr 2025 schloss ihre Promotion zum Thema südafrikanische literarische Vorstellungen alternativer affektiver Reaktionen auf die aktuelle politische Gegenwart mit dem Titel After-hope: temporal-affective orientations in selected South African novels after 2012 ab. Ihr aktuelles Forschungsprojekt Narrating reparative interspecies democracy: Formal strategies of the ecological novel untersucht narrative Möglichkeiten, die Klimakrise literarisch zu adressieren. Es konzentriert sich auf die formalen Strategien ökologischer literarischer und kultureller Texte und untersucht, wie Darstellungen interspezifischer Verflechtungen reparative demokratische Praktiken fördern könnten. Diese Arbeit stützt sich auf Erkenntnisse aus ecocriticism, feministischen und postkolonialen Ansätzen sowie der Literatur des Globalen Südens.

Özge Kayan, M.A.

Anglistik

Neuer Graben 40
49069 Osnabrück

 oezge.kayan@uni-osnabrueck.de

Özge Kayan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Osnabrück. Sie hat einen Masterabschluss an der Universität Münster, wo sie ihre Masterarbeit mit dem Titel „Representation(al) Matters!: Graphic Form and Affective Worldmaking in Bishakh Som’s Apsara Engine“ verfasst hat. Darin analysierte sie grafische Repräsentationen von Realität und affective worldmaking aus der Perspektive der Trans*-Theorie. Während ihres Masterstudiums beschäftigte sie sich mit den Schnittstellen zwischen Queer-Theorie, kritischem Posthumanismus und postkolonialer Ökokritik. Im Rahmen ihres PhD-Projekts konzentrieren sich ihre derzeitigen Forschungsinteressen auf Affekttheorie, Comicforschung und Literaturästhetik.

Forschung

Die Forschung am Institut befasst sich schwerpunktmäßig mit postkolonialen Druckkulturen, Zeitschriftenforschung, afrikanischer spekulativer Literatur und den affektiven Beziehungen zwischen kolonialen Begegnungen und Handelsgütern im 18. Jahrhundert.

Aktuelle Projekte