Sprachlernassistenz
Projektentstehung
Bedingt durch zahlreiche gewalttätige Konflikte auf der ganzen Welt kommen weiterhin viele Kinder und Jugendliche nach Osnabrück, die noch nicht ausreichend Deutsch sprechen, um erfolgreich am Schulunterricht teilnehmen zu können. Das erschwert ihnen das Ankommen in Deutschland zusätzlich. Die Forschungsstelle Mehrsprachigkeit möchte diese Kinder und Jugendlichen in schulischen Betreuungsangeboten dabei unterstützen, dass der Spracherwerb im Deutschen möglichst rasch gelingt. Dazu wurde das Projekt „Sprachlernassistenz Osnabrück“ (erneut) ins Leben gerufen. Bereits 2016 hatte sich die Forschungsstelle bei der schulischen Integration von seinerzeit zumeist aus Syrien geflüchteten Schülerinnen und Schüler engagiert. In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt auf der Unterstützung ukrainischer Kinder und Jugendlicher. Bis Herbst 2028 wird das Projekt durch das Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.
Im Rahmen des Service-Learning-Projekts bauen Studierende der Universität Osnabrück ihre Kompetenzen im Bereich Sprachförderung unter anderem in einem vorbereitenden Blockseminar aus, um anschließend als „Sprachlernassistent:innen“ an verschiedenen Osnabrücker Partnerschulen geflüchtete Schüler:innen in ihrem Erwerb der deutschen Sprache zu unterstützen. Dabei werden die Studierenden sowohl durch erfahrene Lehrkräfte in den Schulen als auch durch das Projektteam begleitet.
Bereits über 140 Studierende waren im Projekt aktiv und konnten neu zugewanderte Schüler:innen sowohl im Einzelsetting als auch im Klassenverband fördern. Aktuell ist die 9. Kohorte an Sprachlernassistent:innen in den Schulen aktiv. Die nächste Kohorte startet am 26. August 2026. Nähere Infos zur Teilnahme finden Sie unter Aktuelle Termine.
Für nähere Informationen, auch für Schulleitungen und Lehrkräfte aus der Region, schreiben Sie gerne an sla-os@uos.de.
Für nähere Informationen, auch für Schulleitungen und Lehrkräfte aus der Region Osnabrück, schreiben Sie gern an sla-os@uos.de