Leistungen erbringen

Grundsätzlich schließen Sie Ihre Lehrveranstaltungen entweder mit einem Studiennachweis oder mit einer studienbegleitenden Prüfungsleistung ab. Ein Studiennachweis ist unbenotet, d.h. Sie können den jeweiligen Kurs entweder bestehen oder nicht bestehen. Eine Prüfungsleistung ist benotet. Aus den Noten der Prüfungsleistungen ergeben sich die Modulnoten, die wiederum mit dem Gewicht ihrer LP in die Fachnote des Faches „Latein“ eingehen.

Ob Sie einen Kurs als Studien- oder als Prüfungsleistung belegen können, erfahren Sie in der  Modulbeschreibung.

Sowohl Studiennachweise als auch Prüfungsleistungen können verschiedene Formen haben (Klausur, mündliche Prüfung, Hausarbeit etc.). Informieren Sie sich frühzeitig, am besten noch vor Semesterbeginn, in den  Modulbeschreibungen über die jeweilige Prüfungsform der von Ihnen belegten Veranstaltungen.

Die Prüfungsverwaltung erfolgt über die Online-Plattform  „HISinOne-Studienorganisation: Bewerbung, Studium, Prüfung“. Hier können Sie sich für Prüfungen und Studiennachweise an- und abmelden und Ihre Ergebnisse einsehen. Für das SoSe ist die Prüfungsanmeldung i.d.R. im Zeitraum vom 01. bis zum 15.06., für die Prüfungen im WiSe vom 01.01. bis zum 15.01. möglich.

Planung der Prüfungsphase und -vorbereitung

Planen Sie frühzeitig Ihre Klausurenphase (spätestens einen Monat vor Ende der Vorlesungszeit) und fragen Sie ggf. bei Lehrenden nach, wann die Prüfung stattfinden wird. Ihre Lehrenden wissen (insbesondere bei den Prüfungen anderer Fächer) nicht, wann Sie welche Prüfungen haben, sodass es leicht zu Überschneidungen kommen kann. Sie sollten daher frühzeitig die Prüfungstermine auf eventuelle Überschneidungen hin prüfen und ggf. Ihre Lehrenden um die Verschiebung des Prüfungstermins bitten oder notfalls auf einen der Zweittermine ausweichen.

Planen Sie ausreichend Zeit für die Prüfungsvorbereitung bzw. das Verfassen von Haus- und Abschlussarbeiten ein. Eine kontinuierliche Wiederholung und Nachbereitung bereits während der Vorlesungszeit entlastet Ihre Klausurenphase. Für Hausarbeiten sollten Sie ungefähr einen Monat in der vorlesungsfreien Zeit einplanen, über Abschlussarbeiten können Sie sich unter  Abschlussarbeiten schreiben informieren.

Für eine regelmäßige Auslastung kombinieren Sie, sofern möglich, am besten bereits bei der  Semesterplanung verschiedene Prüfungsformen miteinander. Belegen Sie nur Kurse, die eine Klausur oder eine mündliche Prüfung als Prüfungsform haben, können Sie mit einer sehr intensiven Klausurenphase rechnen. (Insbesondere zu Beginn des Studiums lässt sich das allerdings oft nicht vermeiden.) Andersherum sind mehr als drei Hausarbeiten in der vorlesungsfreien Zeit nur schwer zu bewältigen. Sofern die Studienanforderungen der jeweiligen Fächer es hergeben, empfiehlt es sich daher, eine ausgewogene Mischung verschiedener Prüfungsformen anzustreben.

Umgang mit Herausforderungen

Sollten Sie Unsicherheiten bzgl. der Prüfungsanforderungen haben oder eine Leistung in einem vorherigen Versuch nicht bestanden haben, sprechen Sie die jeweilige Lehrperson am besten bereits frühzeitig und proaktiv an. Viele Lehrende werden Ihnen eine individuelle Rückmeldung auf die Prüfungsleistung und Hinweise geben, wie Sie sich auf die Prüfung vorbereiten können. Darüber hinaus können Sie auf die speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden ausgerichteten  Beratungsangebote des Studierendenwerks zurückgreifen. Bei individuellen Problemen wie z.B. Prüfungsängsten oder Lernschwierigkeiten können Sie neben dem Gespräch mit den Lehrenden auch ein persönliches Gespräch bei der  psychosozialen Beratungsstelle vereinbaren. Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung können sich an die Beauftragte bzw. den Beauftragten bei der  zentralen Studienberatung wenden.

Bei konkreten Fragen zur Prüfungsorganisation helfen Ihnen die Lehrenden der jeweiligen Lehrveranstaltung und/oder das  Prüfungsamt (siehe dort unter FB 07) weiter.

Ein roter Schriftzug mit "ut ait poeta ille noster" und ein schwarzer Schriftzug mit "Lieblingszitate"

Lieblingszitate : ut ait poeta ille noster

ἀσπίδι μὲν Σαΐων τις ἀγάλλεται, ἣν παρὰ θάμνῳ,
        ἔντος ἀμώμητον, κάλλιπον οὐκ ἐθέλων·
αὐτὸν δ᾿ ἐξεσάωσα. τί μοι μέλει ἀσπὶς ἐκείνη;
       ἐρρέτω· ἐξαῦτις κτήσομαι οὐ κακίω.

Mit dem Schild gibt jetzt irgend ein Saier an, einem Ding ohne Fehl und Tadel, den ich – nicht mit Absicht! – bei einem Gebüsch zurückließ.
Mich selbst aber habe ich gerettet. Was soll ich denn dem Schild hinterhertrauern? Zum Teufel damit! Ich besorge mir einen neuen – der ist genauso gut.


Nicht nur auf Tapferkeit, auch auf das Überleben kommt es an. Archilochos (7. Jh. v. Chr.) schreibt in der Sprache von Homers Heldenepen, doch er schreibt etwas, das wir in der Ilias so nicht fänden: er ist einfach weggelaufen – denn dafür steht das Zurücklassen das Schildes.
Damit Sie in Ihrer Prüfungsphase nicht die Flucht ergreifen müssen, finden Sie auf dieser Seite das passende ‚Rüstzeug‘.

Archil. fr. 5 (W)