Leitbild und Schwerpunkt

Die Latinistik in Osnabrück beschäftigt sich mit der überlieferten lateinischen Literatur von der Antike bis in die Neuzeit. Wir sind zwar ein kleines Team, doch dafür breit aufgestellt:

Die Texte, mit denen wir uns beschäftigen, erstrecken sich über einen Zeitraum von mehr als zweitausend Jahren (vom 3. Jh. v. Chr. bis zur Gegenwart). Auch thematisch und methodisch sind unsere Interessen breit gefächert und wir arbeiten literatur- und kulturwissenschaftlich sowohl mit editorischen und texterschließenden Verfahren wie auch mit theorie- und konzeptorientierten Zugängen.

Wir interessieren uns in der Forschung schwerpunktmäßig u.a. für bestimmte Gattungen wie Briefe, Gelegenheitsgedichte und Lehrgedichte, Themen wie Geschlechtervorstellungen in der Antike, Mobilitäts- und Raumkonzepte, für Astrologie und Astronomie, Fälschungen von Texten und Artefakten oder für die Geschichte der Naturwissenschaften und der Mathematik in Antike und Renaissance.

In der Lehre decken wir die Latinistik methodisch und thematisch in ihrer gesamten Breite ab.

Die Wege an der Universität Osnabrück sind kurz. Wir sind daher gut vernetzt und arbeiten in Forschung und Lehre oft und gerne mit anderen Disziplinen zusammen, etwa mit den Literaturwissenschaften in unserem Fachbereich (der  Romanistik,  Germanistik und  Anglistik), mit den historischen Nachbardisziplinen, der  Alten Geschichte und dem  Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit, dazu mit der  Forschungsstelle Geschlechterforschung.

Ein roter Schriftzug mit "ut ait poeta ille noster" und ein schwarzer Schriftzug mit "Lieblingszitate"

Lieblingszitate : ut ait poeta ille noster

nullumst iam dictum quid non dictum sit prius.

Es ist nichts gesagt, was nicht schon zuvor gesagt worden ist.


Rechtfertigung des Komödiendichters Terenz, dass er mehrere Stücke des griechischen Dichters Menander in seiner Komödie verarbeitet.

Ter. Eu. 41