FAQs zur Seminarplanerstellung

Bevor Sie Ihren Stundenplan erstellen, sollten Sie sich mit der für Sie gültigen Prüfungsordnung (PO) vertraut machen. Lassen Sie sich gegebenenfalls bei der Fachstudienberatung unterstützen. In der PO finden Sie einen exemplarischen Studienverlaufsplan für Ihr Fach. Achten Sie darauf, dass bestimmte Veranstaltungen nur im Wintersemester (z. B. Einführung in die romanische Sprachwissenschaft, Einführung in die romanische Literaturwissenschaft) bzw. nur im Sommersemester (z. B. Einführung in die romanische Kulturwissenschaft) angeboten werden. Wenn Sie die Lehramtsoption gewählt haben, müssen Sie im Bachelor die Einführung in die Didaktik der romanischen Sprachen und das Seminar „Analyse und Reflexion fremdsprachendidaktischer Schwerpunkte anhand von Unterrichtsvideos“ belegen. Achten Sie darauf, dass in der Fachdidaktik die Einführung nur im Wintersemester (3. oder 5. Fachsemester) und das Seminar nur im Sommersemester (4. oder 6. Fachsemester) angeboten wird.

Als nächstes schauen Sie im  Veranstaltungsverzeichnis oder in StudIP nach, wann diese Lehrveranstaltungen angeboten werden. Manchmal gibt es auch Parallelveranstaltungen (Veranstaltungen mit gleichem Titel, aber von einer bzw. einem anderen Dozierenden und zu einer anderen Zeit), die Sie alternativ wählen können, wenn es zu Überschneidungsproblemen kommt. Dann können Sie Ihren Stundenplan erstellen.

Bei der Erstellung des Stundenplans sollten Sie Folgendes beachten:

1. Bachelor-Studierende sollten insgesamt nicht mehr als 16 bis 20 SWS pro Semester in allen studierten Fächern belegen. Bei einer größeren Arbeitsbelastung können die erforderlichen Studienleistungen nicht mehr mit dem nötigen Erfolg erbracht werden. Bedenken Sie, dass in Bachelorstudiengängen jede Modulprüfungsnote in die Abschlussnote des Bachelors einfließt!

2. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Stundenplanerstellung die Anzahl der Prüfungen sowie die Art der Prüfungsleistungen. Referate, Hausarbeiten und Klausuren sollten Sie – soweit möglich – gleichmäßig verteilen, damit sich die Prüfungsleistungen nicht zu einem bestimmten Zeitraum zu sehr häufen. Beachten Sie außerdem bei der Zeitplanung für Hausarbeiten die Abgabefristen, die von den Dozierenden gestellt werden.

3. Dass es bei der Stundenplanerstellung zu Überschneidungen kommen kann, lässt sich nie ganz vermeiden. In solchen Fällen müssen Sie sich für eine Veranstaltung entscheiden und die andere später besuchen.

Für viele Lehrveranstaltungen müssen Sie sich schon vorab online über die studienbegleitende Internetplattform der  Universität StudIP anmelden.

In Ihrer Prüfungsordnung finden Sie Empfehlungen, in welchem Semester Sie welche Veranstaltung belegen sollten. Allgemein beginnen im ersten Semester die Einführungen in die Sprachwissenschaft sowie in die Literaturwissenschaft. Die Einführung in die Kulturwissenschaft beginnt im zweiten Semester. Wenn Sie auf Lehramt studieren, kommt im 3. Semester die Einführung in die Fachdidaktik hinzu. Im ersten Semester beginnen darüber hinaus die sprachpraktischen Grundkurse 1 für Spanisch und Italienisch sowie Communication 1 und Grammaire 1 für Französisch. Wenn Sie Ihr Spanischstudium ohne Vorkenntnisse beginnen, müssen Sie im ersten Semester einen Intensivkurs Spanisch belegen, der die Voraussetzung für den Grundkurs ist.

Überschneidungen lassen sich nicht vermeiden. Die exemplarischen Studienverlaufspläne lassen immer einen gewissen Spielraum, sodass Sie einige Veranstaltungen auch ein Semester später, andere ein Semester früher als vorgesehen belegen können. Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstaltungen nicht aufeinander aufbauen. Wenn es zu Überschneidungen kommt, sollten Sie die Lehrveranstaltung mit höherer Priorität vorziehen. Wie erkennt man solche Prioritäten? Lehrveranstaltungen, die nur einmal im Jahr angeboten werden, haben Vorrang vor denen, die jedes Semester stattfinden. Hinweise zur Häufigkeit des Angebots finden Sie in den Modulbeschreibungen Romanistik oder aber Sie wenden sich an die jeweilige Modulbeauftragte bzw. den jeweiligen Modulbeauftragten. Wer für welches Modul zuständig ist, können Sie der Modulbeschreibung entnehmen.

In den Basismodulen ist die Belegungsreihenfolge nicht änderbar, d. h. Sie müssen grundsätzlich erst die Vorlesung besuchen, bevor Sie das Seminar belegen. Das ist deshalb sinnvoll, weil Sie durch die Einführung zunächst einen Überblick erhalten, bevor Sie sich im Seminar mit einem ausgewählten Gebiet daraus intensiver befassen. In den Vertiefungsmodulen können Sie die Reihenfolge ändern, solange Sie die für die betroffene Komponente erforderlichen Voraussetzungen für die Teilnahme haben: Für die Vorlesung reicht die Einführung aus dem Basismodul aus, für die Seminare müssen Sie auch das Seminar im entsprechenden Basismodul bereits belegt haben