FAQs zur Studienorganisation

Die Romanistik an der Universität Osnabrück widmet sich in Forschung und Lehre den Sprachen Französisch, Spanisch und Italienisch. Im Zentrum stehen die sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven auf die vielfältigen Regionen des romanischen Kulturraums – von Europa über Afrika bis Lateinamerika – sowie in regionenüberschreitenden Medien. Darüber hinaus befasst sich die Osnabrücker Romanistik in den lehramtsbezogenen Studiengängen mit dem institutionellen Lehren und Lernen von Französisch und Spanisch als Schulfach. Italienisch kann nur als Erweiterungsfach im Master of Education gewählt werden.

An der Universität Osnabrück können Französisch, Spanisch und Italienisch als Bachelor-Fächer studiert werden:

  • 2-Fächer-Bachelor Französisch (Romanistik / Eine Sprache)
  • 2-Fächer-Bachelor Italienisch (Romanistik / Eine Sprache)
  • 2-Fächer-Bachelor Spanisch (Romanistik /Eine Sprache)

Falls Sie eine Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer für Französisch anstreben, können Sie folgende Fächer wählen:

  • 2-Fächer Bachelor Französisch - Lehramt an Gymnasien
  • Bachelor Französisch Bildung, Erziehung Unterricht (BEU) - Lehramt an Haupt- und Realschulen

Falls Sie eine Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer für Spanisch anstreben, können Sie folgende Fächer wählen:

  • 2-Fächer-Bachelor Spanisch - Lehramt an Gymnasien
  • Bachelor Spanisch Berufliche Bildung (BB) – Lehramt an berufsbildenden Schulen

Falls Sie eine Tätigkeit als Gymnasiallehrerin oder -lehrer für Italienisch anstreben, können Sie Italienisch als  Erweiterungsfach wählen.

Die Zulassung zum 2-Fächer-Bachelor Romanistik / Eine Sprache ‚Französisch‘, zum 2-Fächer Bachelor Lehramt an Gymnasien ‚Französisch‘ und zum Bachelor Bildung, Erziehung und Unterricht ‚Französisch‘ setzt Sprachkenntnisse in Französisch auf dem Niveau B2 im Europäischen Referenzrahmen voraus. Der Nachweis wird erbracht durch

  • eine mindestens fünfjährige Teilnahme am Französisch-Unterricht mit einer Durchschnittspunktzahl in der Kursphase der gymnasialen Oberstufe von mindestens acht Punkten im Leistungskurs; im Übrigen müssen mindestens elf Punkte nachgewiesen werden.
  • oder die Vorlage eines DELF-Diploms für Erwachsene (tout public) auf dem Sprachniveau B2 (2e degré). DELF Zertifikate für Schüler (scolaire) werden in der Regel nicht anerkannt.
  • oder die Vorlage des Test de connaissance du Français (TCF) oder Test d'évaluation de français (TEF) jeweils für Erwachsene (tout public) und auf dem Sprachniveau B2 (2e degré).

Längere Auslandsaufenthalte im frankophonen Raum können nicht als Sprachnachweis anerkannt werden. In solchen Aufenthalten erworbene Kenntnisse müssen durch die eines der oben aufgeführten Tests nachgewiesen werden.

Für die Bewerbung um einen Studienplatz für Französisch muss der Nachweis über die Sprachkenntnisse noch nicht vorliegen. In diesem Fall erhalten Sie eine Zusage unter Auflagen, d.h. unter der Bedingung, dass Sie den Sprachnachweis nachträglich erbringen; er kann bis zum 30.09. des jeweiligen Jahres nachgereicht werden. Aufgrund der langen Anmeldefristen zu den Französischtests empfiehlt es sich, sich schon bei der Bewerbung über die Termine und Fristen für diese Tests zu informieren, denn bei Eingang der Zusage unter Auflagen ist die Meldefrist möglicherweise schon abgelaufen. Berücksichtigen Sie bei der Wahl eines Test-Termins auch die Bearbeitungszeit, die das Institut für die Korrektur benötigt.

Sollten Sie sich anhand der hier aufgeführten Möglichkeiten des Sprachnachweises bei der Erstellung ihrer Bewerbung dennoch nicht sicher sein, ob Sie die Sprachkenntnisse erfüllen, kontaktieren Sie bitte den Studienkoordinator der Romanistik. Die Kontaktdaten finden Sie  hier.

Bei weiteren Fragen zum Sprachnachweis wenden Sie sich bitte an die Lektor:innen für Französisch. Die Kontaktdaten der Lektor:innen finden Sie  hier.

Selbst wenn Sie noch kein Spanisch bzw. Italienisch sprechen, dürfen Sie mit dem Studium beginnen. Sollten Sie bereits gute Spanischkenntnisse oder Italienischkenntnisse besitzen, wenden Sie sich zur Einschätzung ihrer Sprachkenntnisse an die Lektor:innen der jeweiligen Sprache. Die Kontaktdaten der Lektor:innen finden Sie  hier. Für Spanisch gilt, dass die Zahl der Nullanfänger:innen in den letzten Jahren stetig abgenommen hat, während immer mehr Studieninteressierte Vorkenntnisse in Spanisch aus der Schule (Grundkurs, Leistungskurs) mitbringen. Dem wird im Wahlpflichtbereich mit einem eigenen Modul (ROM-SP_SPA-Neu) Rechnung getragen, das einen Einstieg in die Sprachpraxis Spanisch in Intensivform ermöglicht und Voraussetzung für die Sprachpraxismodule für Fortgeschrittene ist (ROM-SP_SPA1 bis ROM-SP_SPA4)

Informationen zu den jeweils gültigen  Zulassungsbeschränkungen finden Sie auf den zentralen Webseiten der Universität Osnabrück.

Wir empfehlen Ihnen, sich bereits vor Studienbeginn mit den Inhalten der jeweiligen Prüfungsordnung vertraut zu machen, da diese eine wichtige Grundlage für die Erstellung Ihres Stundenplans bildet.

Zu Semesterbeginn finden die Einführungsveranstaltungen der Romanistik statt (Ankündigungen dazu auf der Startseite des IRL), die im Rahmen der Ersti-Woche zu Beginn des Wintersemesters angeboten werden.

In diesen Veranstaltungen:

  • stellen sich die Lehrenden der Romanistik vor,
  • Sie erhalten einen Überblick über die Studiengänge Französisch, Spanisch und Italienisch,
  • es wird über den Aufbau und die Inhalte des Studiums, die Besonderheiten des Standorts Osnabrück sowie über wichtige Ansprechpersonen informiert.

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, in sprachspezifischen Gruppen konkrete Fragen zu stellen. Diese können Sie bei Bedarf auch schon im Vorfeld Ihres Studiums an  die Fachschaft ( fsromanistik@uos.de) oder die Studienberatung ( studienberatung.romanistik@uni-osnabrueck.de) richten.

Die Fachschaft Romanistik organisiert zusätzlich eine eigene Ersti-Woche zu Beginn jedes Wintersemesters. Dort lernen Sie gemeinsam mit studentischen Tutorinnen die Universität und Ihre neuen Kommilitoninnen kennen. Außerdem:

  • erstellen Sie zusammen Ihren ersten Stundenplan,
  • erhalten Tipps und Tricks für das Studium,
  • lernen die Stadt Osnabrück besser kennen,
  • können Sie jederzeit alle Fragen zu Prüfungsordnungen und Studienorganisation stellen.

Die Ersti-Woche findet in der Woche vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn im Wintersemester statt. Die genauen Informationen zu allen Terminen und Räumen erhalten Sie vorab (meist Ende September oder Anfang Oktober) per Post. Falls Sie bis dahin keinen Brief erhalten haben, wenden Sie sich bitte rechtzeitig per E-Mail an die Fachschaft.

Mit rund 165.000 Einwohnern ist Osnabrück die drittgrößte Stadt Niedersachsens und dank über 22.000 Studierenden eine lebendige Studentenstadt.

Die mittelalterliche Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, Cafés und kleinen Läden sorgt für ein unverwechselbares Flair, während Einkaufsstraßen in der Innenstadt zum Bummeln und Shoppen einladen. Kulturell ist in Osnabrück immer etwas los – ob Kino, Theater, Festivals, Konzerte, Bars oder Clubs. Zu jeder Jahreszeit gibt es Highlights wie die Maiwoche, den Weihnachtsmarkt, das Oktoberfest oder den Ossensamstag.

Die Universität Osnabrück ist fest im Stadtbild verankert. Der Innenstadt-Campus liegt rund um das barocke Schloss in direkter Nähe zur Altstadt. Hier treffen Tradition und modernes Lernen aufeinander, ergänzt durch Cafés, Bibliotheken und den Schlossgarten als beliebten Treffpunkt. Der Campus Westerberg am Botanischen Garten bietet mit seinen großzügigen Gebäuden viel Platz zum Studieren und Forschen.

Ein großer Pluspunkt: Osnabrück ist eine Fahrradstadt. Die beiden Standorte lassen sich schnell und unkompliziert mit dem Rad erreichen – und auch Ausflüge ins grüne Umland sind leicht gemacht.

Studierende profitieren von kostenlosen Theaterkarten, regelmäßigen Festivals und einem vielfältigen Nachtleben. Der Hochschulsport bietet von klassischen Sportarten bis hin zu Trendsportarten ein abwechslungsreiches Programm.

Bei Fragen rund um Wohnen, Mensen oder Beratungsangebote unterstützt das Studierendenwerk Osnabrück.

1. Sie immatrikulieren sich für das gewünschte Fach an der Universität Osnabrück. Eine Immatrikulation in ein höheres Fachsemester ist grundsätzlich sowohl zum Sommersemester, als auch zum Wintersemester möglich. Eine Immatrikulation in das erste Fachsemester des Bachelors ist nur zum Wintersemester möglich. Sie können sich bereits vor der Immatrikulation bei der Studienberatung eine unverbindliche Auskunft über Anrechnungsmöglichkeiten geben lassen.

2. Nach erfolgreicher Immatrikulation wird eine sog. 'Gleichwertigkeitsfeststellung' der Studienleistungen, die Sie an der vorherigen Universität erbracht haben, vorgenommen. Die Fachstudienberatung Romanistik prüft, ob diese mit den vorgesehenen Studienleistungen der Osnabrücker Prüfungsordnung äquivalent sind, und nimmt so weit wie möglich, eine Anrechnung vor. In Abhängigkeit der anerkannten Studienleistungen werden Sie dann in ein Fachsemester eingestuft.

Viele Studierende müssen sich ihr Studium über einen Nebenjob parallel zum Studium finanzieren. Wenn Sie in der Regelstudienzeit studieren möchten, müssen Sie davon ausgehen, dass es sich um ein Vollzeitstudium handelt, d.h. das Studium ist wie eine 40-Stundenwoche angelegt. Ist Ihr Nebenjob mit einem hohen Stundenumfang verbunden, ist ein Studium in der Regelstudienzeit i.d.R. nicht zu bewältigen. Ihr Studium wird sich dadurch also verlängern. Wenn Sie innerhalb der Regelstudienzeit bleiben wollen, gibt es die Möglichkeit, sich für ein Semester beurlauben zu lassen und in dieser Zeit das außeruniversitäre Arbeitspensum zu erhöhen.

Es gibt bestimmte Veranstaltungen, die konkret für GasthörerInnen freigegeben sind. Sollte dennoch Interesse an einer weiteren Veranstaltung geben, die hier nicht gelistet ist, dann schreib gerne die jeweiligen Dozierenden an. 

FAQs zu Bachelorstudiengängen

Die Einführungen sind in der Regel sprachübergreifend angelegt; in diesem Fall müssen sie also nur einmal besucht werden.

Sprachwissenschaft: Um die fehlenden drei Leistungspunkte in der anderen Sprache zu erbringen, muss ein weiterer B-Teil des Basismoduls absolviert werden, also ein sprachwissenschaftliches Seminar. Da hierfür nur drei statt vier Leistungspunkte benötigt werden, ist keine Hausarbeit erforderlich; über die erforderliche Leistung wird sie der Dozent oder die Dozentin zu Beginn des Seminars informieren.

Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Didaktik der romanischen Sprachen: Für jede Sprache muss eine eigene Klausur geschrieben werden. Informieren Sie die Dozentin oder den Dozenten zu Beginn der Einführung, dass Sie die Klausur in zwei romanischen Sprachen ablegen möchten, damit im Prüfungsamt nach Rücksprache mit Ihnen ein zusätzlicher Klausurtermin eingerichtet werden kann.

Studierende, die nach dem Bachelor-Abschluss einen fachwissenschaftlichen Masterstudiengang aufnehmen möchten, müssen 14 Leistungspunkte (LP) in der fachwissenschaftlichen Vertiefung erbringen.

Bei einer Kernfach-Kernfach-Kombination kann die fachwissenschaftliche Vertiefung beliebig auf beide Fächer verteilt werden.

Bei einer Hauptfach-Nebenfach-Kombination sind die 14 LP der fachwissenschaftlichen Vertiefung vollständig im Hauptfach zu absolvieren.

Wird die fachwissenschaftliche Vertiefung in den Fächern Französisch, Italienisch oder Spanisch gewählt, können die bis zu 14 LP nach freier Wahl in Veranstaltungen der jeweiligen Vertiefungsmodule (Französisch, Italienisch oder Spanisch) sowie in den Modulen ROM-VM-WAHL3 und ROM-VM-WAHL4 erbracht werden, sofern die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen erfüllt sind.

„AFL“ steht für „Autonomes Fremdsprachenlernen“. Zusätzlich zu den herkömmlichen Sprachpraxisveranstaltungen ist in den Bachelor-Studiengängen Französisch, Spanisch und Italienisch mit dem AFL-Modul ein innovatives Modul verankert worden, das der Förderung des selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens dient. Am Ende des Moduls sollen die Studierenden a) wissen, was das Konzept der Lernerautonomie bedeutet, b) Strategien und Techniken zum selbstgesteuerten Fremdsprachenlernen kennen, c) in authentischen Kontakt- und Lernsituationen Strategien und Techniken selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens anwenden und d) eigene Sprachlernerfahrungen dokumentieren und reflektieren können. Mit dem AFL-Modul wird die Erwartung verbunden, dass die Studierenden ihr Fremdsprachenlernen im weiteren Studienverlauf selbstständig und kontinuierlich außerhalb der sprachpraktischen Lehrveranstaltungen weiterführen.

Das AFL-Modul umfasst 3 LP und besteht aus drei Komponenten: erstens einer Lehrveranstaltung in Form von sechs Workshops, bei denen sich die Studierenden 14-tägig mit themenbezogenen Strategien und Techniken selbstgesteuerten Fremdsprachenlernens vertraut machen (1 LP), zweitens der Durchführung ausgewählter Fremdsprachenlernaktivitäten (1,5 LP) sowie drittens der Dokumentation und Reflexion des Lernprozesses und der Lernergebnisse in Form eines unbenoteten ePortfolios (0,5 LP). Zu den selbstgesteuerten Fremdsprachenlernaktivitäten gehören u.a. zielsprachliche Filme im CineClub anschauen und eine Filmkritik verfassen, mit einer Sprachlernapp arbeiten, beim „Tag des Buches“ einen literarischen Text vortragen, im Atelier de théâtre français auf der Bühne eine Rolle übernehmen, im Online-Tandemkurs mit Muttersprachler:innen gemeinsam lernen oder Podcasts zu selbst ausgewählten Themen anhören und bearbeiten. Verpassen Sie nicht die erste Sitzung der Lehrveranstaltung zum AFL-Modul, bei der Sie über Ziele, Inhalte und den Aufbau des Moduls informiert werden. Als Beginn für das AFL-Modul wird das erste bzw. zweite Semester empfohlen.

Wer das Lehramt für Französisch bzw. Spanisch anstrebt, muss im Bachelor das Einführungsmodul Fachdidaktik belegen (ROM-EM_FD_FRZ  bzw. ROM-EM_FD_SPA). Es umfasst 7 LP und besteht aus zwei Komponenten. Zunächst besuchen Sie eine Einführungsvorlesung, bei der Sie einen Überblick über zentrale Themen des Lehrens und Lehrens einer fremden Sprache erhalten. Die Vorlesung wird mit einer Klausur (benotet) abgeschlossen. Im darauffolgenden Semester besuchen Sie als zweite Komponente ein Seminar, bei dem ausgewählte fremdsprachendidaktische Themen anhand von Fachtexten und der Analyse von Unterrichtsvideos vertieft werden. Das Seminar wird mit einem Portfolio (unbenotet) abgeschlossen. Bedenken Sie, dass die Einführungsvorlesung ausschließlich im Wintersemester und das Fachdidaktik-Seminar ausschließlich im Sommersemester angeboten werden. Das bedeutet, dass die Einführungsvorlesung entweder im 3. bzw. im 5. Fachsemester belegt werden kann, das Fachdidaktik-Seminar im 4. bzw. 6. Fachsemester. Bedenken Sie, dass laut Prüfungsordnung das Seminar erst dann absolviert werden kann, wenn die Prüfungsleistung in der Einführungsvorlesung erbracht, d.h. die Klausur bestanden wurde. Für die Klausur in der Einführungsvorlesung findet i.d.R. Mitte Februar statt, die Nachschreibeklausur wird i.d.R. Mitte März angeboten. Es ist nicht möglich, eine Bachelorarbeit in der Fachdidaktik Französisch bzw. Spanisch zu schreiben. Erst im Master of Education kann die Abschlussarbeit auch in Fachdidaktik Französisch bzw. Spanisch geschrieben werden (s.u.).

FAQs zu Masterstudiengängen

 Für Masterstudiengänge (ein Fach) gelten folgende Bewerbungszeiträume:

  1. Fachsemester höheres Fachsemester
Studienbeginn im Wintersemester 07.05. - 15.07. 07.05. - 15.07.
Studienbeginn im Sommersemester 01.12. - 15.01. 01.12. - 15.01.

Wichtig zu wissen: Die Bewerbung für einen Masterstudiengang ist auch möglich, wenn der Studienabschluss zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht vorliegt, aber erwartbar ist, dass der Abschluss im ersten Mastersemester erlangt wird und zwingend 150 Leistungspunkte nachgewiesen werden. In diesem Fall sind spezielle Fristen zu beachten und eine besonders sorgfältige Planung ist erforderlich. Für Lehramtstudiengänge ist außerdem zu beachten, dass spätestens zu Semesterbeginn (bei Bewerbung fürs Wintersemester bis zum 30.09., bei Bewerbung fürs Sommersemester bis zum 31.03.) ein Nachweis zur Zulassung zur Bachelorarbeit eingereicht werden muss. Beachten Sie hierzu die   Informationen zum vorläufigen Masterstudium

Welchen Master kann ich studieren?

Zwei Fachmasterstudiengänge, vier Lehramtsmasterstudiengänge und drei Erweiterungsfachstudiengänge stehen zur Auswahl.

Die zwei Fachmasterstudiengänge sind:

Das Masterprogramm "Literatur und Kultur in Europa" bietet ein fachübergreifendes, vergleichend angelegtes Studium europäischer Literaturen und Kulturen in historischer Perspektive seit dem 18. Jahrhundert. Der Studiengang bietet die Sprachbereiche Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch in unterschiedlicher Kombination an.

Völkerverständigung und erfolgreiche soziale Integration werden entscheidend durch sprachliche Faktoren bedingt. Dabei ist Sprache nicht nur gemeinsames Mittel der Interaktion, sondern auch wichtiges identitätsstiftendes Charakteristikum. Schwerpunkte des Studiums sind Migration und Integration in Europa sowie Sprache und Kognition.

Die vier Lehramtsmasterstudiengänge sind:

Und, erst ab 2026:

Die drei Erweiterungsfächer sind:

Wer das Lehramt für Französisch bzw. Spanisch anstrebt, muss im Master of Education das Mastermodul Fachdidaktik Französisch (ROM-MM_FD_FRZ) bzw. Spanisch (ROM-MM_FD_SPA) belegen und ein Fachpraktikum absolvieren. Das Mastermodul Fachdidaktik umfasst 8 LP und besteht aus zwei Komponenten, und zwar zwei fremdsprachendidaktische Seminare mit je 4 LP. In den Seminaren befassen Sie sich i.d.R. eingehend mit der Theorie eines fremdsprachendidaktischen Themas, wenden ihr so angeeignetes Fachwissen bei der Analyse von curricularen Vorgaben, von Aufgaben in Lehrbüchern und ggf. von Unterrichtsvideos an, um anschließend selbst eine Unterrichtseinheit konzipieren, die der Förderung des Themas in der Unterrichtspraxis dienen soll. Die Prüfungsleistung besteht entweder in einer Hausarbeit oder einem Referat mit Ausarbeitung. Das Fachpraktikum kann als 5-wöchiges „Basisfachpraktikum“ oder als 4-wöchiges „Erweiterungsfachpraktikum“ absolviert werden. Vorbereitet werden Sie auf dieses Schulpraktikum durch ein „Vorbereitungsseminar“. Hier werden Sie über die Anforderungen an den Praktikumsbericht informiert, machen sich mit dem Hospitationsschwerpunkt „Mündliche Fehlerkorrektur“ vertraut, lernen, wie man eine Unterrichtsstunde plant und haben die Gelegenheit, im Schutzraum des Seminars im micro-teaching-Verfahren eine Unterrichtssequenz in der Lehrerrolle durchzuführen und im Seminar zu reflektieren. Im Master of Education ist es möglich, die Abschlussarbeit in der Fachdidaktik Französisch bzw. Spanisch zu schreiben.

Italienisch studieren Sie nach der  Prüfungsordnung Italienisch Erweiterungsfach. Französisch oder Spanisch als Erweiterungsfach studieren Sie entsprechend der fachspezifischen Prüfungsordnung Bachelor (sog. ‚A-Phase‘) oder der fachspezifischen Prüfungsordnung Master (‚B-Phase‘) für das jeweilige Fach.