NIB - Niedersächsisches Institut für Berufsdermatologie

Am Niedersächsischen Institut für Berufsdermatologie (NIB) widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Osnabrück, des Instituts für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation an der Universität Osnabrück (iDerm), der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) sowie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) drängenden Forschungsfragen im Bereich der Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen.

Direktor
 Prof. Dr. Swen Malte John
Abteilung Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie, Universität Osnabrück
Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück

 

Stellvertretende Direktorin
 Priv.-Doz. Dr. med. Annice Heratizadeh
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

 

Mitglieder des Vorstandes
Prof. Dr. med. Richard Brans
Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück

Prof. Dr. med. Timo Buhl
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG)

Prof. Dr. med. Michael P. Schön
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG)

Dr. rer. nat. Steffen Schubert
Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) an der Universität Göttingen

Prof. Dr. med. Christoph Skudlik
Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück

Prof. Dr. med. Thomas Werfel
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

 

Weitere beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Prof. Dr. Dr. sc. hum. Christian Apfelbacher
Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) an der Universität Göttingen

Dr. rer. nat. Andrea Braun
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG)

Prof. Dr. rer. medic. Annika Wilke
Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück
Abteilung Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie, Universität Osnabrück

Im Niedersächsischen Institut für Berufsdermatologie (NIB) stellen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Osnabrück (UOS), des Instituts für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation an der Universität Osnabrück (iDerm), der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) sowie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) drängenden Forschungsfragen im Bereich der Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen.

Diese begründen sich durch die Häufigkeit der Erkrankungen, dem damit verbundenen persönlichen Leid der Betroffenen und den hohen volkswirtschaftlichen Folgekosten. Mit der Einrichtung des NIB wird der international führenden Position Niedersachsens in der Erforschung und Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen Rechnung getragen. Ein großes Verbundforschungsprojekt in der Metallindustrie wurde bereits durch das Land Niedersachsen aus Mitteln der VW-Stiftung gefördert.

Am NIB beteiligt sind:

  • Abteilung Dermatologie, Umweltmedizin, Gesundheitstheorie der Universität Osnabrück (UOS)
  • Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück
  • Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG)
  • Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK)
  • Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

Ziel des interuniversitären Instituts zwischen den beteiligten Kooperationspartnern ist die Verminderung beruflicher Hauterkrankungen durch konsequente primäre, sekundäre und tertiäre Prävention. Dabei stellt die Erforschung der Grundlagen der Entstehung von beruflichen Hauterkrankungen - von Kontaktekzemen über beruflich verschlechterte anlagebedingte Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte bis zum beruflichen Hautkrebs - eine wesentliche Basis für erfolgreiche Präventionsstrategien dar. Die hier gewonnenen Erkenntnisse sind auch für die spezifische Gesundheitsförderung in hautbelastenden Berufen mit dem Ziel des individuellen Empowerments von größter Bedeutung.

OCCUDERM

OCCUDERM war das erste Verbundprojekt des Niedersächsischen Instituts für Berufsdermatologie (NIB). Hieran beteiligt waren:

  •  Abteilung für Dermatologie, Umweltmedizin, Gesundheitstheorie der Universität Osnabrück (UOS)
  • Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück
  • Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG)
  • Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK), Institut an der Universität Göttingen

OCCUDERM hat den aktuellen Forschungsbedarf im Bereich der Berufsdermatologie und Prävention aufgegriffen: von grundlegenden Fragen pathologischer Immunreaktionen, Hautbarrierestörungen, individuellen Prädispositionen, der aktuellen Epidemiologie von Kontaktallergien bis hin zu modulierenden Einflüssen auf unsere Arbeitswelt durch Gesundheitserziehung. Im Zentrum des Vorhabens stand eine prospektive Kohortenstudie bei Auszubildenden in Metallberufen, die parallel in Göttingen und Osnabrück multidisziplinär durchgeführt und ausgewertet wurde. Die Ergebnisse wurden zum einen experimentell und zum anderen anhand großer klinischer Kollektive korreliert und validiert. Auch die Effekte gesundheitspädagogischer Interventionen wurden in mehreren Kollektiven analysiert, speziell unter der Fragestellung, ob und in welchem Ausmaß individuelle Erkrankungsrisiken durch spezifische Gesundheitsförderung mit dem Ziel eines optimierten Haut- und Arbeitsschutzes im Sinne selbstbestimmten Verhaltens überwindbar sind.

 

EU Horizon 2020 COST Action StanDerm

Entwicklung und Implementierung von europäischen Standards für die Prävention von berufsbedingten Hauterkrankungen (StanDerm)

Rund 40 Prozent aller berufsbedingten Krankheiten in der Europäischen Union sind Hautkrankheiten. Folgen sind großes Leid bei den Betroffenen und ein wirtschaftlicher Schaden von über fünf Milliarden Euro pro Jahr. Bisher fehlte eine europaweite Zusammenarbeit.

Im Projekt  StanDerm wurde durch eine koordinierte Zusammenarbeit europäischer Forscher aus 31 EU-Ländern auf dem Gebiet der Dermatologie die Grundlagenforschung u. a. zu Ätiologie und Suszeptibilität gefördert sowie die epidemiologische Surveillance und klinische, länderübergreifende Forschung verstärkt. In einem  Positionspapier wurden Ansätze für evidenz-basierte europäische Standards für die Prävention berufsbedingter Hautkrankheiten und Patientenmanagement formuliert. Dies bildet eine hervorragende Grundlage für gezielte Frühintervention bei den Beschäftigten und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelständischen Unternehmen.

"StanDerm" war Teil des Europäischen Rahmenprogramms für wissenschaftliche Zusammenarbeit  COST und wurde von der Europäischen Union für vier Jahre (2013-2017) aus den Mitteln des "Horizont 2020 Forschungsfonds" mit ca. 700.000 Euro gefördert.

Mehr Informationen zum  Regionalen Pilotprojekt in Niedersachsen zur Verbesserung der Meldung und Versorgung von Versicherten mit Verdacht auf Berufsdermatose BK 5101 (NIB 5101) (DGUV-Projekt FB 366 des Niedersächsischen Instituts für Berufsdermatologie (NIB)).

Symanzik C, Heratizadeh A, Skudlik C, John SM (2024) [Prevention and health promotion in dermatology]. Dermatologie (Heidelb) 75(5):377-385. doi: 10.1007/s00105-024-05329-4

Geier J, Brans R, Weisshaar E, Wagner N, Szliska C, Heratizadeh A, Schubert S; IVDK (2023) Contact sensitization to benzisothiazolinone: IVDK-data of the years 2002 to 2021. Contact Dermatitis 88(6):446-455. doi: 10.1111/cod.14300

Schubert S, Geier J, Skudlik C, Reich A, Hansen A, Buhl T, Mempel M, Schön MP, John SM, Brans R (2020) Relevance of contact sensitizations in occupational dermatitis patients with special focus on patch testing of workplace materials. Contact Dermatitis 83(6):475-486. doi: 10.1111/cod.13688

Schubert S, Brans R, Reich A, Buhl T, Skudlik C, Schröder-Kraft C, Gina M, Weisshaar E, Mahler V, Dickel H, Schön MP, John SM, Geier J, IVDK (2020) Contact sensitization in metalworkers: Data from the information network of departments of dermatology (IVDK), 2010-2018. Contact Dermatitis 83(6):487-496. doi: 10.1111/cod.13686

Brans R, Wilke A, Rodríguez E, Boraczynski N, Weidinger S, Reich A, Geier J, Schön MP, Skudlik C, John SM (2020) Effectiveness of secondary prevention in metalworkers with work-related skin diseases and comparison with participants of a tertiary prevention program: A prospective cohort study. Contact Dermatitis 83(6):497-506. doi: 10.1111/cod.13682

Schubert S, Brans R, Reich A, Hansen A, Buhl T, Skudlik C, Mempel M, Schön MP, John SM, Geier J (2020) Assessment of occupational exposure and spectrum of contact sensitization in metalworkers with occupational dermatitis: results of a cohort study within the OCCUDERM project. J Eur Acad Dermatol Venereol 34(7):1536-1544. doi: 10.1111/jdv.16130

Reich A, Wilke A, Gediga G, Baurecht H, Rodriguez E ,Jakasa I, Geier J, Mempel M, Buhl T, Weidinger S, Kezic S, John SM, Schön MP, Brans R (2020) Health education decreases incidence of hand eczema in metal work apprentices: Results of a controlled intervention study. Contact Dermatitis 82(6):350-360. doi: 10.1111/cod.13502

Geier J, Forkel S, Heetfeld A, Lessmann H, Buhl T (2019) Contact allergy to 2-amino-2-methyl-1-propanol in a metalworking fluid. Contact Dermatitis 80(5):323-324. doi: 10.1111/cod.13201

Brans R, Schröder-Kraft C, Skudlik C, John SM, Geier J (2019) Tertiary prevention of occupational skin diseases: prevalence of allergic contact dermatitis and pattern of patch test results. Contact Dermatitis 80 (1):35-44. doi: 10.111/cod.13098

Heratizadeh A, Werfel T, Schubert S, Geier J, IVDK (2018) Contact sensitization in dental technicians with occupational contact dermatitis. Data of the Information Network of Departments of Dermatology (IVDK) 2001-2015. Contact Dermatitis 78(4):266-273. doi: 10.1111/cod.12943

Heratizadeh A, Geier J, Molin S, Werfel T (2017) Contact sensitization in patients with suspected textile allergy. Data of the Information Network of Departments of Dermatology (IVDK) 2007-2014. Contact Dermatitis. 77(3):143-150. doi: 10.1111/cod.12760

Landeck L, Jakasa I, Dapic I, Lutter R, Thyssen JP, Skov L, Braun A, Schön MP, John SM, Kezic S, Brans R (2016) The effect of epidermal levels of urocanic acid on 25-hydroxyvitamin D synthesis and inflammatory mediators upon narrowband UVB irradiation. Photodermatol Photoimmunol Photomed 32(4): 214-223. doi 10.1111/phpp.12249

Braun A, Dewert N, Brunnert F, Schnabel V, Hardenberg JH, Richter B, Zachmann K, Cording S, Claßen A, Brans R, Hamann A, Huehn J, Schön MP (2015) Integrin αE(CD103) is involved in regulatory T-cell function in allergic contact hypersensitivity. J Invest Dermatol 135(12): 2982-2991. doi 10.1038/jid.2015.287

Claßen A, Brans R, Geier J (2014) Kontaktsensibilisierungen bei Kfz-Mechanikern mit Berufsdermatose. IVDK-Daten der Jahre 2008 -2012. Dermatologie in Beruf und Umwelt 62 (4): 141-152

Forkel S, Schön M, Hildmann A, Claßen A, John SMJ, Danker K, Schön MP (2014) Inositoylated platelet-activating factor (Ino-C2-PAF) modulates dynamic lymphocyte-endothelial cell interactions and alleviates psoriasis-like skin inflammation in two complementary mouse models. J Invest Dermatol 134(10): 2510-2520.

Abteilung Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie der Universität Osnabrück
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Datenschutz

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Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

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SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

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Auskunft, Sperrung, Löschung und Berichtigung

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Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah / geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

 

3. Datenschutzbeauftragter

Gesetzlich vorgeschriebener Datenschutzbeauftragter

Wir haben für unsere Universität einen behördlichen Datenschutzbeauftragten bestellt:

Dipl.-Kfm. Björn Voitel
Stabsstelle Datenschutz & IT-Sicherheit
Universität Osnabrück
Heger-Tor-Wall 12  |  49069 Osnabrück
Tel: +49 541 969 - 4559
 datenschutzbeauftragter(at)uni-osnabrueck.de

 

4. Datenerfassung auf unserer Website

Cookies

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