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Forschungszentren und weitere Forschungseinrichtungen

Forschungszentren

Forschungszentren dienen fachübergreifenden Forschungskooperationen und sind - anders als Forschungsstellen - Ausdruck einer institutionellen Schwerpunktsetzung. In Zielvereinbarungen wird festgelegt, Drittmittelverbünde bei nationalen und internationalen Forschungsförderern einzuwerben. Forschungszentren bestehen aus mindestens sechs Hochschullehrenden, die bereits sowohl substantielle Drittmitteleinwerbungserfolge aufweisen als auch in der Forschung kooperieren.

Center for Early Childhood Development and Education Research (CEDER)

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Im Forschzungszentrum CEDER wird die langjährige Tradition der Forschung zur frühkindlichen Bildung und Entwicklung am Standort Osnabrück fortgesetzt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachbereichen Kultur- und Sozialwissenschaften, Erziehungs- und Kulturwissenschaften, Mathematik/Informatik, Sprach- und Literaturwissenschaft und Humanwissenschaften bauen die Forschungsstärke der Universität Osnabrück im Bereich der frühkindlichen Bildung und Entwicklung national und international weiter aus. CEDER arbeitet über einen Kooperationsvertrag eng mit dem Verein "nifbe e.V." zusammen, um die Transfer- und Vernetzungsaktivitäten am Standort zu verbinden. Der Verein ist Träger der fünf regionalen Transferstellen.

Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)

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Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN). Fotos: Manfred Pollert, Elena Scholz, Fotolia

Das IKFN widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit (ca. 1500-1800) und gehört damit zu den wenigen deutschen Forschungseinrichtungen, die sich explizit dieser Zeitspanne zuwenden. Für ein möglichst facettenreiches Bild aus verschiedenen Blickwinkeln kooperieren im IKFN neun Fächer: Geschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Latinistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, evangelische Theologie und katholische Theologie.

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)

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Direkt zum IMIS. Fotos: Uwe Lewandowski. Manfred Pollert

Das IMIS ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück. Seit Anfang der 1990er Jahre gilt das wissenschaftliche Interesse des IMIS den vielfältigen Aspekten räumlicher Mobilität und interkultureller Begegnung in Geschichte und Gegenwart. Zu den Aufgaben des IMIS gehört es, durch seine Grundlagenforschung, seine Publikationen, seine öffentlichen Veranstaltungen und die wissenschaftliche Beratungstätigkeit seiner Mitglieder einen Beitrag zu leisten zur Verdichtung und Vernetzung der interdisziplinären Arbeit sowie zum Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Aufgrund seiner langjährigen Forschungsexpertise sowie einer in Deutschland einmaligen interdisziplinären Breite ist das IMIS heute ein überregional und international bekanntes und anerkanntes Forschungsinstitut.

Forschungsbauten

Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück (CellNanOs)

Mit dem bundesweit einmaligen interdisziplinären Zentrum für zelluläre Nanoanalytik sollen neue Ansätze der modernen Zellbiologie realisiert werden. Wissenschaftler aus über 30 Arbeitsgruppen verschiedener Bereiche der Naturwissenschaften und Mathematik forschen dort mithilfe modernster Technik. Das Forschungszentrum, angeschlossen an das Hauptgebäude der Biologie, bietet der Universität die Möglichkeit, ihren gesamten naturwissenschaftlichen Bereich auszubauen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Bereiche Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Kognitionswissenschaft können aktuelle Fragen der Zellbiologie auf international kompetitiver Ebene bearbeitet werden. Im Vordergrund steht dabei die Erforschung der Funktion von Proteinen im zellulären Zusammenhang. Im Forschungsbau geben modernste bildgebende und bioanalytische Techniken Einblicke in komplexe zelluläre Prozesse, die auch neue Ansätze zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder Krebs ermöglichen.

European Legal Studies Institute (ELSI)

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Gebäudeansichten außen und Treppenaufgang innen mit Studierenden

Das European Legal Studies Institute (ELSI) der Universität Osnabrück befasst sich mit Fragen des Europäischen Privatrechts und des Europäischen öffentlichen Rechts. Es geht um Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung, in einzelnen Abteilungen außerdem um Völkerrecht, Internationales Privatrecht und Europäische Rechtsgeschichte. Leitend ist ein gemeineuropäischer Forschungsansatz, der möglichst viele europäische Länder einbezieht und hilft, das Recht des weltweit einzigartigen europäischen Rechtsraums besser zu verstehen und weiterzuentwickeln. Im Institut arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen europäischen Ländern an zahlreichen, oft grundlegenden wissenschaftlichen Studien und beraten die Organe der Europäischen Union, nationale Ministerien und Behörden sowie Gerichte. Das Institut verfügt über eine große Bibliothek zu den Rechtsordnungen vieler Länder, die zahlreiche Gastwissenschaftler aus aller Welt besuchen.

Interdisziplinäre Institute

Institut für Kognitionswissenschaft (IKW)

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Institut für Kognitionswissenschaft. Fotos: Universität Osnabrück; Simone Rößling/Fotolia (Mitte); peshkova/Fotolia (links)

Die Forschung des Instituts für Kognitionswissenschaft (IKW) beschäftigt sich primär mit Fragen der höheren kognitiven Funktionen. Es betreibt interdisziplinäre Grundlagenforschung mit dem Interesse an umfassender, die traditionellen Disziplinen übergreifender, wissenschaftlicher Erkenntnis. Zugleich bereitet das Institut Technologien vor, mit denen die Herausforderungen der modernen Informationsgesellschaft kompetent und innovativ angenommen werden können.

Institut für Umweltsystemforschung (USF)

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Institut für Umweltsystemforschung (USF). Fotos: Uwe Lewandowski, Fotolia

Veränderungen in Umweltsystemen, daraus resultierende Probleme und deren Lösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeiten des Instituts für Umweltsystemforschung. Es entwickelt interdisziplinäre Konzepte und Methoden an der Schnittstelle zwischen Natur- und Sozialwissenschaften. Die Forschungsschwerpunkte sind Analysen und Modellierung sozial-ökologischer Systeme, mathematische Biologie und Ökologie, Umweltexpositions- und Risikoanalysen, Management von Wasserressourcen sowie gesellschaftliche Transformationsprozesse in Richtung Nachhaltigkeit.

Forschungsstellen

Forschungsstellen dienen fachgebietsübergreifenden Forschungsaktivitäten und machen Aktivitäten nach außen sichtbar. Sie bestehen aus mindestens zwei Hochschullehrenden. Auch wenn einzelne Forschungsstellen mit "Zentrum" bezeichnet sind, handelt es sich nicht um Forschungszentren im eigentlichen Sinn. Nachfolgend sind alle Forschungsstellen der Universität Osnabrück in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:

Center for International Research on Chinese Law and Economics (CIRCLE)
Sprecher: Prof. Dr. Georg Gesk

Christlich-jüdische Studien
Sprecherin: Prof. Dr. Ulrike Mittmann

Costa Rica Zentrum
Sprecherin: Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke

Europäisches Dienstleistungsrecht
Sprecher: Prof. Dr. Christoph Busch

Geschlechterforschung
Sprecherin: Prof. Dr. Christiane Kunst

Japan
Sprecherin: apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt

Kognition und Poetik
Sprecher: Prof. Dr. Alexander Bergs

Literatur der Frühen Neuzeit 
Sprecher: Prof. Dr. Wolfgang Adam

Musik- und Medientechnologie
Sprecher: Prof. Dr. Bernd Enders

Mehrsprachigkeit in Deutschland
Sprecherin: Prof. Dr. Christina Noack

Rom und Germanien
Sprecher: Prof. Dr. Christiane Kunst

Vergleichende Fachgeschichte
Sprecher: Prof. Dr. Christoph König

Werte – Bildung
Sprecherin: Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke

Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung
Sprecher: Prof. Dr. Ulrich Schneckener

Zentrum für europäische und internationale Strafrechtsstudien
Sprecher: Prof. Dr. Arndt Sinn

Zentrum für Physik und Chemie neuer Materialien
Sprecher: Prof. Dr. Uwe Beginn

Weitere Einrichtungen

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Die Außenstelle des Bremer DFKI Robotics Innovation Center (RIC), die von Prof. Dr. Joachim Hertzberg an der Universität Osnabrück geleitet wird, entwickelt Algorithmen zur planbasierten Steuerung autonomer mobiler Robotiksysteme.

Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation
(als Teil des Niedersächsischen Instituts für Berufsdermatologie NIB)