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Hochschuldidaktik an der Universität Osnabrück 

Die Universität Osnabrück bietet im Rahmen der Hochschuldidaktik einen zertifizierten Weiterbildungsgang an (weitere Informationen siehe unten) und qualifiziert zudem Lehrende als Multiplikator/innen für die didaktische Vorbereitung und Begleitung von Tutorinnen und Tutoren (bei Interesse melden Sie sich bitte per Mail an tutoren@uos.de).

Des weiteren gibt es immer mal wieder Kurzformate und Projekte (s.u.) zu hochschuldidaktischen Themen.

Das gesamte Angebot richtet sich an alle Lehrenden der Universität Osnabrück.

Das hochschuldidaktische Zertifikatsprogramm folgt dabei den Empfehlungen des bundesweiten Netzwerkes für Hochschuldidaktik und kooperiert mit den Universitäten in Oldenburg und Bremen, sowie dem kh:n in Braunschweig.

Die Teilnahme dient nicht nur der Qualitätssicherung der Lehre an der Universität Osnabrück, sondern bietet auch einen entscheidenden Nachweis hochschuldidaktischer Qualifikation. Diese vertiefte hochschuldidaktische Kompetenz spielt bei der Neubesetzung von Lehrstühlen inzwischen eine nachweisbare Rolle.

Die interne Zuständigkeit für die Hochschuldidaktik liegt derzeitig bei der Koordinationsstelle Professionalisierungsbereich
(KoPro).

Termine

NEU:

Angebote Terminübersicht Kursbeschreibungen 2017 (Stand: 26.07.2017)

Das Multiplikatorenprogramm startet am 03./04. August 2017. Informationen zum Programm, der Anrechenbarkeit und Anmeldung erhalten Sie ab jetzt in der Veranstaltung Infos zum Multiplikatorenprogramm 2017 bei Stud.IP

Sonstiges:

Gebäudeplan

Bei Fragen und Anmerkungen melden Sie sich bitte bei uns unter hochschuldidaktik@uos.de

Verbindliche Anmeldungen über Stud.IP!

(Empfohlener Suchbegriff: Hochschuldidaktische Qualifizierung)

Das hochschuldidaktische Zertifikatsprogramm

Aktuelle Vorab-Information: Das Programm wurde im WS16/17 in seiner Struktur überarbeitet. Diese neue Struktur sehen Sie weiter unten. Es werden auf jeden Fall Anrechnungsmöglichkeiten "alter" Module auf die Neuen geschaffen!

Die Debatte um höhere Qualität der Hochschulleistungen und die dazu notwendige Professionalisierung hat dazu geführt, dass qualifizierte Programme zur Kompetenzerweiterung entwickelt wurden. Dazu gehört vor allem die hochschuldidaktische Weiterbildung. Der Nachweis hochschuldidaktischer Fähigkeiten ist inzwischen fester Bestandteil von Berufungsverfahren. Ziel ist es, die Qualität der Lehre an den Universitäten zu sichern. Dabei tragen die Hochschulen einen entscheidenden Teil der Verantwortung. Voraussetzung ist in erster Linie die Bereitstellung und (Teil-)Finanzierung hochschuldidaktischer Qualifikationsprogramme, die eine in vielen Hochschulgesetzen festgeschriebene Verpflichtung zu regelmäßiger Lehrevaluation entscheidend ergänzen.

Inhaltlich ist das Programm in drei Module mit Pflicht- und Wahlplicht- und Wahlbereichen gegliedert. Das Programm beinhaltet eine Vielzahl von Workshops, die sowohl hier als auch an den Partneruniversitäten angeboten werden. Es können auch einzelne Veranstaltungen besucht werden, Teilnehmerinnen und Teilnehmer können so ihre Lehrkompetenz gezielt und nach Bedarf weiterentwickeln. 

Die Teilnahme kostet pro Workshop 60 Euro für Interne und Kooperationspartner, 120 Euro für externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die Übernahme der Kosten durch das Fach ist erwünscht, aber muss vom jeweiligen Teilnehmenden selbst mit dem Fach ausgehandelt werden.

Der Umfang beläuft sich auf insgesamt 200 Arbeitseinheiten.

Die Module werden durch verschiedene Formate, wie beispielsweise Kollegiale Hospitation, Lehrprojekte, gemeinsamer Reflexion und dem Verfassen von schriftlichen Arbeiten ergänzt. Dies findet je nach Umfang im Rahmen des Moduls 3.2 statt. Anrechenbar ist außerdem die Multipliaktorenschulung, weitere Infos dazu finden Sie hier.

Im Folgenden finden Sie den aktuellen Flyer zum Programm.

 Für die Kurse können Sie sich über Stud.IP eintragen oder per Mail an hochschuldidaktik@uos.de anmelden. Als einfachen Suchbegriff für die Veranstaltung können Sie "Hochschuldidaktische Qualifizierung" benutzen.

Die Module des hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms ab WiSe 16/17

Transferprojekt und Reflexion

Für den Modulbaustein 'Transfer und Reflexion' möchten wir Sie einladen, Innovationen in Ihrer Lehre zu wagen. Diese können Sie in kleinerem oder größerem Umfang umsetzen – zum Beispiel in Lehrexperimenten oder Lehrprojekten.

Folgenden Ablauf schlagen wir diesbezüglich vor:

  1. Auswahl einer 'Lehreinheit' der eigenen Lehre, in dem der Lehrende ein bestimmtes didaktisches Element, das in den Workshops erlernt oder vertieft wurde, anwenden möchte (z.B. eine einzelne Lehrveranstaltung, eine Veranstaltungsreihe oder ein Projekt)
  2. Anmeldung (formlos) per Mail an die Hochschuldidaktik (hochschuldidaktik@uos.de)
  3. Planung der Lehrveranstaltung anhand didaktisch relevanter Aspekte
  4. Kurzes Feedback von der Hochschuldidaktik zu dem Konzeptentwurf
  5. Umsetzung des Praxistransfers in der eigenen Lehre
  6. Durchführung eines TAP von der Hochschuldidaktik zur Semestermitte/ Mitte der Umsetzung
  7. ggf. Hospitation eines/ einer "kollegialer/n Experten/in"
  8. Mündliche und schriftliche Reflexion
  9. Fazit und Ausblick
  10. Abschlussbericht (ca. 3 bis 5 Seiten inkl. der nachvollziehbaren Verschriftlichung der Schritte 1 bis 8 und einer Beschreibung der Rahmenbedingungen, wie z.B. TN Anzahl, Vorwissen, Fach und ggf. Fachkultur)
  11. Anrechnung je nach Umfang 20 AE oder 40 AE in Modul 3, Teil 2.
    Das Multiplikator*innenprogramm ist hier anrechenbar im Umfang von 40 AE

Welche Ziele werden mit dem Modul "Transfer und Reflexion" verfolgt?

Lehrende sollen eine eigene, selbst gewählte Lehreinheit entlang fundierter didaktisch-methodischer Kriterien planen und nachvollziehbar dokumentieren und begründen können.

Zudem sollen sie eine eigene, selbst gewählte, geplante und durchgeführte Lehreinheit  auf der Grundlage eines Feedbacks von a) Studierenden (TAP) und/ oder b) von einem/ einer „kollegialer/n Experten/in“ kritisch reflektieren, sowie  konkrete Schlussfolgerungen und Maßnahmen für die Verbesserung der eigenen Lehrtätigkeit ableiten und begründen, sich konstruktiv mit diesem Feedback auseinanderzusetzen und bereit dazu sein, das eigene Lehrverhalten kritisch zu reflektieren und bei Bedarf anzupassen.

 

 

Projekte in der Hochschuldidaktik

1. Hochschuldidaktischer Exkurs

Im vergangenen Jahr befragten wir Lehrende zu ihrem Einsatz von Tutor/innen.

Daraus entstanden ist eine Broschüre mit dem Titel "Interviews zum Einsatz von Tutorinnen und Tutoren an der Universität Osnabrück - Rahmenbedingungen, Aufgabenbereiche, sowie Chancen und Risiken bei dem Einsatz von Tutorinnen und Tutoren"

© Universität Osnabrück

Grob gesagt gab es drei inhaltliche Themenblöcke:

  • Wo und unter welchen Rahmenbedingungen werden TutorInnen eingesetzt?
  • Welche Aufgaben haben die TutorInnen, welche Vor- und Nachteile sieht der/ die Interviewte an ihrem Einsatz?
  • Wie werden die TutorInnen vorbereitet und begleitet?

Interviewt wurden TutorInnebetreuerInnen verschiedener Fächer.

Ziel der Broschüre sind fächerübergreifender Austausch und Anregung der Reflexion im eigenen Fach zu dem o.g. Fragen.

© Universität Osnabrück

 

2. Hochschuldidaktische Impulse

Was sagen Lehrende zu ihrer Lehre an der Universität Osnabrück?

Nominierte Lehrende antworten auf 13 Fragen zu ihrer persönlichen Sicht auf Lehre und Forschung.

Befragt wurden von Studierenden ausgewählte herausragende Lehrende verschiedener Fächer. Mehr dazu in der Broschüre!

 

 

3. Hochschuldidaktische Kurzformate

Seit dem Sommersemester 2016 bieten wir zwei Kurzformate an.

Das eine legt seinen Fokus auf den überfachlichen Austausch von Lehrenden (Lehr-Pause) und das andere auf eine alternative Möglichkeit für Lehrende Feedback von ihren Studierenden zu erhalten (TAP).

 

"Lehr-Pause"

Seit dem Sommersemester 2016 gibt es das Angebot "Lehr-Pause" an der Universität Osnabrück. Dieses Format soll Lehrenden die Möglichkeit geben, sich fachübergreifend über didaktische Fragen und Konzepte direkt miteinander auszutauschen. Die "Lehr-Pause" ist ein offenes und flexibles Angebot, das Lehrenden in der Mittagszeit ermöglicht, Gleichgesinnte zu treffen und sich zu verschiedenen Themenbereichen der Lehre auszutauschen, um so Ideen und Impulse für die eigene Lehrkonzeption zu erhalten.

Jede ‚Lehr-Pause‘ soll von einem/ einer anderen Lehrenden eingeleitet werden, indem er/ sie Aspekte seiner/ ihrer eigenen Lehre vorstellt. Im Anschluss daran findet ein offener Austausch zwischen den Teilnehmer/innen statt.

Bei Interesse tragen Sie sich gerne in die entsprechende StudIP Veranstaltung "Lehr-Pause" ein, in der Sie auch die Angaben zu Terminen und Räumen finden.

Informationen zum TAP im SoSe 2017 finden Sie hier

 

TAP (teaching analysis poll)

Als ergänzende Möglichkeit der Evaluation bietet die Koordinationsstelle Professionalisierungsbereich im Rahmen der hochschuldidaktischen Angebote Lehrenden der Fachbereiche 3 und 8 (und allen, die sich im hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm befinden) zum SoSe 17 die Möglichkeit, zur Semestermitte (Durchführungszeitraum 01.05. bis zum 16.06.) ein sogenanntes TAP (Teaching Analysis Poll) durchzuführen.

Das TAP ist ein systematisches und standardisiertes Verfahren zur formativen Veranstaltungsevaluation. Dies geschieht über das persönliche Gespräch "Externer" mit Ihren Studierenden.

Es läuft so ab, dass nach ca. der Hälfte des Semesters jemand von der KoPro in eine Lehrveranstaltung Ihrer Wahl geht und den Studierenden 3 standardisierte Fragen stellt. Das Ganze geschieht die letzten 30 min der Veranstaltung und verläuft auf freiwilliger Basis.

Wichtig: die Lehrenden sind  nicht dabei, sondern bekommen anschließend eine anonymisierte Rückmeldung über die Mehrheitsantworten der Studierenden!

Fragen, die den Studierenden dabei gestellt werden:
1.    Was fördert Ihr Lernen in dieser Veranstaltung am meisten?
2.    Was hindert Ihr Lernen?
3.    Welche konkreten Verbesserungsvorschläge dafür haben Sie?

Bei Interesse schreiben Sie uns eine Mail an hochschuldidaktik@uos.de

Bitte schreiben Sie dazu, aus welchem Fach und Fachbereich Sie kommen, welche Veranstaltung Sie evaluiert haben möchten, wo und wann die Veranstaltung stattfindet und zu welchen Terminen wir Sie dort besuchen könnten.

Die Terminvergabe erfolgt dann je nach freien Ressourcen unsererseits.

Ansprechpersonen

Begleitung der Hochschuldidaktik

Nina Faust, B.A.

Tel.: +49 541 969-4103
hochschuldidaktik@uos.de

Raum: 19/310
Koordinationsstelle Professionalisierungsbereich
Neuer Graben 27 (StudiOS)
49074 Osnabrück

Sprechzeiten: Di 10-12 Uhr und Do 09.30 -11.30 Uhr und nach Vereinbarung

Leiterin Tutoren- und Multiplikatorenprogramm

Tanja Gleisberg, M. Sc.-Psych.

Begleitung der Hochschuldidaktik, Leiterin Tutoren- und Multiplikatorenprogramm

Tel.: +49 541 969-4419
tutoren@uos.de

Raum: 19/306
Koordinationsstelle Professionalisierungsbereich
Neuer Graben 27 (StudiOS)
49074 Osnabrück

Sprechzeiten: Di 10h -12h, Do 9.30h - 11h und nach Vereinbarung

Leiter der Koordinationsstelle

Frank Ehninger

Tel.: +49 541 969-4761
Fax: +49 541 969-4792
kopro@uni-osnabrueck.de

Raum: 19/308
Koordinationsstelle Professionalisierungsbereich
Neuer Graben 27
49074 Osnabrück

Sprechzeiten: Di 10-12; Do 9.30-11.30 und nach Vereinbarung

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