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Forschungsdaten

DFG-Leitlinien

Die DFG hat Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten veröffentlicht. Informationen und weitere Ansprechpartner dazu finden Sie bei der DFG.

Ansprechperson

Bei Fragen können Sie sich gern mit Dr. Sonja Schmidt in Verbindung setzen.

Forschungsdaten sind eine wesentliche Grundlage für das wissenschaftliche Arbeiten. Die Vielfalt solcher Daten entspricht der Vielfalt unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, Erkenntnisinteressen und Forschungsverfahren. Zu Forschungsdaten zählen unter anderem Messdaten, Laborwerte, audiovisuelle Informationen, Texte, Surveydaten, Objekte aus Sammlungen oder Proben, die in der wissenschaftlichen Arbeit entstehen, entwickelt oder ausgewertet werden. Methodische Testverfahren wie Fragebögen, Software und Simulationen können ebenfalls zentrale Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung darstellen und sollten daher ebenfalls unter dem Begriff Forschungsdaten gefasst werden. Die langfristige Sicherung und Bereitstellung der Forschungsdaten leistet einen Beitrag zur Nachvollziehbarkeit und Qualität der wissenschaftlichen Arbeit und eröffnet wichtige Anschlussmöglichkeiten für die weitere Forschung.

Bereits in die Planung eines Projekts sollten Überlegungen einfließen, ob und welche der aus einem Vorhaben resultierenden Forschungsdaten für andere Forschungskontexte relevant sein können und in welcher Weise diese Forschungsdaten anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Nachnutzung zur Verfügung gestellt werden können. In einem Antrag sollten die Antragstellenden daher ausführen, welche Forschungsdaten im Verlauf eines wissenschaftlichen Forschungsvorhabens entstehen, erzeugt oder ausgewertet werden.

Soweit einer Veröffentlichung der Forschungsdaten Rechte Dritter (insbesondere Datenschutz, Urheberrecht) nicht entgegenstehen, sollten Forschungsdaten so zeitnah wie möglich verfügbar gemacht werden, Die Forschungsdaten sollten dabei in einer Verarbeitungsstufe (Rohdaten oder bereits weiter strukturierte Daten) zugänglich sein, die eine sinnvolle Nach- und Weiternutzung durch Dritte ermöglicht.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Nachnutzung von Forschungsdaten spielt in nahezu allen Wissenschaftsbereichen eine wachsende Rolle. Gleichzeitig sind die fachspezifischen Unterschiede im Hinblick auf den Stand der Diskussionen und die zur Verfügungen stehenden Infrastrukturen erheblich. Um die Planung von Forschungsprojekten zu erleichtern, hat die DFG Informationen und Anregungen zum Umgang mit Forschungsdaten zusammengetragen: sie leitet weiter auf ein Verzeichnis von Forschungsdatenrepositorien und bietet einen Überblick über weitere, bereits existierende und qualitätsgesicherte Forschungsinfrastrukturen. Die DFG listet auch fachspezifische Empfehlungen zum Umgang mit Forschungsdaten auf.