Handbuch des personalen Gelegenheitsschrifttums in europäischen Bibliotheken und Archiven

Projektbeschreibung

Seit mehr als zwanzig Jahren werden in einem Projekt zur Erschließung und Edition von anlaßbezogenen Druckschriften der Frühen Neuzeit Bestände aus vornehmlich osteuropäischen Bibliotheken, Archiven und Museen bearbeitet. Im Zuge eines Kooperationsprojekts mit der Forschungsbibliothek Gotha liegt der Fokus derzeit auf Kasualdrucken aus dem mitteldeutschen Kulturraum (vgl.  Höfische Kulturräume). Die Forschungsergebnisse werden in Zusammenarbeit mit dem  Georg Olms Verlag Hildesheim einer breiten Öffentlichkeit im Druck und auf Mikrofiche als Volltext zugänglich gemacht.

Auch online soll das Material bald vollständig verfügbar sein: Die bisher in zwölf Segmenten publizierten 31 Katalogbände des Handbuchs, ebenso wie die darin enthaltenen bibliotheksgeschichtlichen Einleitungen und Bibliographien, werden sukzessive in einer  Datenbank zum Gelegenheitsschrifttum erfasst. Bisher bietet die Datenbank Zugriff auf Band 7: Reval / Tallinn, dem in Zukunft auch die weiteren Bände (zum Teil allerdings in reduzierter Form) folgen werden.

Darüber hinaus wurde im Rahmen des Projekts eine  Biographische Datenbank entwickelt, in der die Einträge der Namensregister des Handbuchs nicht nur zusammengefasst, sondern soweit möglich auch identifiziert worden sind. Begonnen wurde auch hier mit Band 7, um nach und nach die weiteren Bestände – zunächst vor allem des baltischen Raumes – zu integrieren.

Projektleitung

 Prof. em. Dr. phil. Drs. h.c. Klaus Garber (Osnabrück) 

Projektmitarbeiter

 Stefan Anders (Osnabrück)
 Dr. des. Sabine Beckmann (Osnabrück)
 Prof. Dr. Axel Walter (Osnabrück) – 

Ehemalige Mitarbeiter

 Fridrun Freise (Göttingen)
 Dr. Martin Klöker (Osnabrück)
Prof. em. Dr. Karl. F. Otto (Evanston, Illinois USA)

Projektförderungen

1990–2004   VolkswagenStiftung
1991–1996   Bundesministerium des Innern
2005–2012   MWK Niedersachsen
2010–2013   Deutsche Forschungsgemeinschaft
2012–2014   VolkswagenStiftung
2014–2016   Deutsche Forschungsgemeinschaft