IKFN-Vortragsreihe
Gespräche über Gefühle in Beruf und Gesellschaft
Die Erforschung der Formen des Umgangs mit Affekten in der Vormoderne ist einer der Schwerpunkte des Forschungszentrums Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Universität Osnabrück. In der Gesprächsreihe richten wir den Blick von der Vergangenheit aus in die Gegenwart.
File:Tiziano - Amor Sacro y Amor Profano (Galería Borghese, Roma, 1514).jpg
Affekte ermöglichen gesellschaftliches Handeln und eröffnen Spielräume für die Veränderung von Gegebenem, und sind gleichzeitig Gegenstand teils weitreichender sozialer Regulierung und Normierung – heute ebenso wie in der Vergangenheit. Die Vorträge der Reihe werfen Schlaglichter auf die Rolle von Affekten und den Umgang mit Emotionen in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten der Antike und der Frühen Neuzeit: von der Religion über das Staatswesen bis zur Familie.
Affekte, Raum und Gender in der Frühen Neuzeit
Eigentlich wollte die Reihe die Bedeutungstrias “Affekt - Raum - Gender” aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen. Nach einem Auftaktvortrag von Prof. Nicole K. Strohmann (Hannover) mussten die restlichen Veranstaltungen allerdings aufgrund der beginnenden Corona-Pandemie entfallen.
Vom Wintersemester 2018/19 bis ins Sommersemester 2019 hinein veranstaltet das IKFN die Vortragsreihe “Virtuelle Räume in der Frühen Neuzeit”. Insgesamt sechs Vorträge beleuchteten aus unterschiedlichsten Perspektiven virtuelle Raumkonzepte in der Frühen Neuzeit.