IKFN-Vortragsreihe

Plakat der Gesprächsreihe "Im Affekt!?" für den 19. November 2025. Auf dem Plakat sind die Informationen für die Veranstaltung zu sehen. Das beworbene Gespräch findet am Mittwoch, den 19. November 2025, um 19:00 Uhr im Studierendenzentrum der Universität statt, Gebäude 53, Kolpingstraße 1a. Es spricht der evangelisch-lutherische Gefängnisseelsorger der JVA Lingen, Thomas David Gotthilf, zu Emotionen im Arbeitsbereich Gefängnisseelsorge. Das Gespräch ist Teil der Gesprächsreihe "Im Affekt!? Gespräch über Gefühle in Beruf und Gesellschaft". Für Rückfragen ist Stefanie Reuer angegeben, erreichbar unter der Telefonnummer +49 541 969 4387, sowie der E-Mail ikfn@uni-osnabrueck.de. Im oberen Bereich des Plakats sind außerdem historische Darstellungen von lachenden Menschen zu sehen.
© Forschungszentrum IKFN | Radierung von William Hogarth, © Ludwig Bette

Gespräche über Gefühle in Beruf und Gesellschaft

Die Erforschung der Formen des Umgangs mit Affekten in der Vormoderne ist einer der Schwerpunkte des Forschungszentrums Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Universität Osnabrück. In der Gesprächsreihe richten wir den Blick von der Vergangenheit aus in die Gegenwart. 

Das Foto zeigt das Plakat der Veranstaltungsreihe. Neben Textinformationen zu Ort und Zeit der Veranstaltungen ist oben eine historische Abbildung abgebildet. Dort sitzen zwei Frauen einer Naturumgebung auf einem Sarg. In der Mitte sitzt außerdem ein kleines Kind.
© Wikimedia Commons,
File:Tiziano - Amor Sacro y Amor Profano (Galería Borghese, Roma, 1514).jpg

Affekte ermöglichen gesellschaftliches Handeln und eröffnen Spielräume für die Veränderung von Gegebenem, und sind gleichzeitig Gegenstand teils weitreichender sozialer Regulierung und Normierung – heute ebenso wie in der Vergangenheit. Die Vorträge der Reihe werfen Schlaglichter auf die Rolle von Affekten und den Umgang mit Emotionen in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten der Antike und der Frühen Neuzeit: von der Religion über das Staatswesen bis zur Familie.

Das Foto zeigt das Plakat der Veranstaltung. Neben Textinformationen zu Ort und Zeit der Veranstaltung ist im oberen Drittel ein Foto eines prunkvoll ausgestatteten Saales zu sehen, mit goldenen Kronleuchtern und goldverzierten Wänden und Denken, inklusive einiger Statuen.
© Forschungszentrum IKFN

Affekte, Raum und Gender in der Frühen Neuzeit

Eigentlich wollte die Reihe die Bedeutungstrias “Affekt - Raum - Gender” aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen. Nach einem Auftaktvortrag von Prof. Nicole K. Strohmann (Hannover) mussten die restlichen Veranstaltungen allerdings aufgrund der beginnenden Corona-Pandemie entfallen.

Das Foto zeigt das Plakat der Veranstaltung. Neben Informationen zu Ort und Zeit ist oben eine historische Landschaftsdarstellung zu sehen, mit vielen Grünflächen, Hügeln, Bäumen und einigen kleinen Orten, in denen kleine Häuser und Kirchen zu sehen sind.
© Anette Baumann u. a. (Hrsg.): Augenscheine – Karten und Pläne vor Gericht, Wetzlar 2014. | Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, PlSlg. 21407 (Heinrich Brückner, Kitzingen).

Vom Wintersemester 2018/19 bis ins Sommersemester 2019 hinein veranstaltet das IKFN die Vortragsreihe “Virtuelle Räume in der Frühen Neuzeit”. Insgesamt sechs Vorträge beleuchteten aus unterschiedlichsten Perspektiven virtuelle Raumkonzepte in der Frühen Neuzeit.