Spielräume des Affektiven in der Vormoderne (WiSe 2023/24)

Affekte und Emotionen werden oft dem Individuum zugerechnet, sie sind aber auch in den verschiedensten gesellschaftlichen Zusammenhängen von großer Bedeutung. Sie ermöglichen gesellschaftliches Handeln und eröffnen Spielräume für die Veränderung von Gegebenem und sind gleichzeitig Gegenstand teils weitreichender sozialer Regulierung und Normierung – heute ebenso wie in der Vergangenheit. Die Vorträge der Reihe werfen Schlaglichter auf die Rolle von Affekten und den Umgang mit Emotionen in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten der Antike und der Frühen Neuzeit: von der Religion über das Staatswesen bis zur Familie.

Veranstaltungen

26. Jun

Besuch aus Princeton - Prof. Baraz spricht in der Affektreihe

Prof. Yelena Baraz aus Princeton wird am kommenden Mittwoch über Stolz als Emotion innerhalb der römischen Gesellschaft sprechen. Der im Dezember vergangenen Jahres ausgefallene Vortrag wird damit nachgeholt.

17. Jan

Gefühle in römischen Grabinschriften - Prof. Kunst spricht über Spielräume des Affektiven

Die IKFN-Vortragsreihe wird fortgesetzt. Am kommenden Mittwoch wird Prof. Christian Kunst über Emotionszuschreibungen in familiären Grabinschriften im antiken Rom referieren.

18. Dez

Veranstaltung entfällt! Vortrag von Prof. Baraz wird verschoben

Der zweite Vortrag der IKFN-Vortragsreihe muss verschoben werden.

15. Nov

Neue Vortragsreihe "Spielräume des Affektiven" startet - Auftaktvortrag von Prof. Ulrike Gleixner

Der erste Vortrag der neuen IKFN-Vortragsreihe "Spielräume des Affektiven" nimmt religiöse Emotionen im Kontext der historischen Büchersammlungen der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel in den Blick.