Tagung "Wendepunkte: Friedensende und Friedensanfang vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart"

Eine Tagung des Forschungszentrums IKFN nahm historische "Wendepunkte" zwischen Frieden und Krieg in den Blick.

Die Frage, warum und unter welchen Umständen Frieden aufgegeben und unter welchen er wiederhergestellt wird, stand im Zentrum der Osnabrücker Tagung ‚Wendepunkte. Friedensende und Friedensanfang vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart‘. Die Konferenz wurde ausgerichtet vom IKFN, dem  Historischen Seminar der Universität Osnabrück, dem  Zentrum für Historische Friedensforschung der Universität Bonn sowie der  Deutschen Stiftung Friedensforschung. Zentrales Anliegen der Tagung war es, Dynamiken und Übergangsphänomene als 'Wendepunkte' zwischen Frieden und Krieg in den Blick zu nehmen. Dabei wird den Fragen nachgegangen, warum und in welchen Situationen Menschen bereit sind, auf den Frieden zu verzichten, und unter welchen Gegebenheiten Frieden wiederhergestellt wird. Im Zentrum standen drei Konflikte: der Dreißigjährige Krieg (1618–1648/50), der Erste Weltkrieg (1914–1918/19) und die Kriege im ehemaligen Jugoslawien (1991–2001). Einen ausführlichen Bericht geben Dr. Volker Arnke und Julian zur Lage im entsprechenden  Tagungsbericht.