Ausstellungsvernissage "Bewegende Bücher. Ideen verändern die Welt im 18. Jahrhundert"

Im Rahmen einer kleinen Vernissage wurde die Ausstellung "Bewegende Bücher. Ideen verändern die Welt im 18. Jahrhundert" in der UB Alte Münze eröffnet. Hier nun eine kleine Rückschau und fotographische Impressionen.

Die Ausstellung "Bewegende Bücher. Ideen verändern die Welt im 18. Jahrhundert" in der Universitätsbibliothek Osnabrück ist eröffnet! Die Universitätsbibliothek Osnabrück verfügt mit dem IKFN-Altdruckbestand über eine Reihe von einschlägigen Texten und Publikationen aus der Zeit der Aufklärung. Im vergangenen Wintersemester haben Geschichtsstudierende in einem Seminar unter Leitung von Prof. Dr. Siegrid Westphal diese erschlossen. Dabei haben sie zentrale Schlüsseltexte der Aufklärung ausgewählt, die diesen Prozess in besonderem Maße mit geprägt haben. Die Ergebnisse werden nun im Rahmen der Kabinettaussttelung präsentiert. 

Die Vernissage im Zimiliensaal führte in Konzeption ein, gab einen Rückschau in den Entstehungsprozess und beleuchtet einige, herausgehobene Aspekte. Als Direktorin der UB Osnabrück dankte Frau Felicitas Hundhausen einleitend Prof. Westphal für die tolle Zusammenarbeit. Es sei schön, nach längerer, zunächst durch die Pandemie und dann durch den Umbau der UB bedingten Pause an die Tradition gemeinsamer Ausstellungen anzuknüpen. Frau Westphal skizzierte den Ansatz der Ausstellung: Der Altdruckbestand in der UB sei ein Schatz, der mit dieser Kabinettsausstellung nun der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden könnte. Sie freute sich, mit welchem Engagement sich die Studierenden im Seminar der Thematik der Aufklärung genähert, Schwerpunkte und Texte definiert und dann ihre Ausstellung geplant hätten. Das fertige Resultat spiegele diesen persönlichen Einsatz wider. Ebenso dankte Frau Westphal allen Beteiligten von UB Osnabrück, dem Lehrstuhl Geschichte der Frühen Neuzeit, dem Forschungszentrum IKFN und nicht zuletzt den Studierenden für ihrer Arbeit, die die Ausstellung erst möglich gemacht hätte. Aus studentischer Perspektive sprachen schließlich Hannah Wessel, Jannik Singer und Anna-Louisa Asbrock über ihre Erfahrungen und Gedanken zur Ausstellung, was sie motiviert hätte, auf welche Herausforderungen sie gestoßen seien und welche Botschaft aus der Zeit der Aufklärung sich für die Gegenwart ergäbe. Begleitet wurde die Vernissage musikalisch von den Studierenden am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik (IMM) Johan Christ an der Gitarre und Jan von der Osten-Sacken mit Bass und Gesang. Anschließend konnten die Besucher:innen die Ergenisse der Ausstellung im Foyer der UB betrachten. Neben der Besichtigung der ausgestellten Bücher, Exponate und Infotexte bot sich ihnen ebenso die Möglichkeit, mit der Ausstellungsmacher:innen, den beteiligten Studierenden, direkt ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung im Foyer der Alten Münze läuft noch bis zum 03. Juli 2026 und ist kostenfrei während der Öffnungszeiten der UB Alte Münze zu besichtigen.

 

Text: Marcel Lewerentz/Geschichte der Frühen Neuzeit

Fotos: Barbara Mönkediek/UB Osnabrück