Postmigrantischer Zukunftsworkshop

Zukunft - aber wie? Am 4. Juli ist das FuturMig-Zukunftslabor zu Gast auf dem DFH-Festival in Bielefeld

In einer Zeit von Krisen und Polarisierung nutzen rechte Kräfte Kategorien wie Herkunft, um Mechanismen des Ein- und Ausschlusses durchzusetzen sowie Gesellschaften nach rassistischen Prinzipien zu ordnen und auszubeuten. Demgegenüber stehen verschiedene Gesellschaftsentwürfe und Initiativen weltweit, die aufzeigen, dass eine solidarische Gesellschaft möglich ist – eine Gesellschaft, die sich nicht auf Herkunft, Nation oder Profit beruft, sondern auf eine gemeinsame Haltung, gemeinsam festgelegte Strukturen sowie geteilte Visionen. Im Workshop des FuturMig-Zukunftslabors auf dem diesjährigen Denken.Fühlen.Handeln-Festival nähern sich die Teilnehmenden über konkrete Beispiele emanzipatorischen Gesellschaftsentwürfen und Initiativen. Im Anschluss erarbeiten sie gemeinsam ein Modell einer postmigrantischen, solidarischen Stadt der Zukunft.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Mehr Infos zum Festivalprogramm finden Sie unter  www.planetarischegerechtigkeit.de

Verwandte Nachrichten

Zukunft im Kontext von Rassismus imaginieren

FuturMig Lecture Series mit Prof. Dr. Aysun Doğmuş (TU Berlin) am 17. März 2026, 16.15 - 17.45 Uhr

Zukunftsvisionen und Bildungsentscheidungen im Kontext transnationaler (Bildungs-)Biographie

FuturMig Lecture Series mit Dr. Matthias Wagner (Universität zu Köln) am 10. Februar 2026, 16.15 - 17.45 Uhr

The role of the labour market shortage narrative in the negotiation of future society visions

FuturMig Lecture Series with Dr. Zeynep Yanaşmayan (DeZIM) on 20 January, 16:15 - 17:45

Das Theater der Zukunft in der Migrationsgesellschaft der Gegenwart

Gespräch mit Tanja Spinger, Svenja Lichtenberg (Theater Osnabrück, Bereich Transkulturelles) und Theateragent:innen am 09. Dezember 2025, 16 Uhr im Theater Osnabrück