Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Osnabrück

English version

Schaubild zur Definition des Begriffes Mentoring

Die Mentoring-Programme für Nachwuchswissenschaftlerinnen zählen zu den zielgerichteten Instrumenten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Osnabrück. Die Universität trägt mit den Programmen dazu bei, hochqualifizierten Frauen optimale Chancen zur Verwirklichung ihrer Karrierewünsche zu bieten. Die Programme kombinieren die individuelle Mentoring-Beziehung zwischen Mentees und Mentorinnen bzw. Mentoren mit einem bedarfsorientierten Qualifizierungs-Programm, in dem der Netzwerkgedanke eine wichtige Rolle spielt. Die Mentoring-Programme sind im Zentrum für Promovierende und Postdocs an der Universität Osnabrück (ZePrOs) angesiedelt.

Download

Das Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen geht in die 3. Runde

Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Das Mentoring-Programm „Wissenschaftlerinnen machen Karriere“ richtet sich an Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen aller Fachbereiche, die das Berufsziel einer Professur anstreben oder sich in der Orientierungsphase befinden. Das 18-monatige Programm beginnt im Januar 2017. Interessierte Wissenschaftlerinnen können sich bis zum 19. Oktober 2016 für das Programm bewerben.

Durch persönliche Beratungsbeziehungen zu erfahrenen Mentorinnen und Mentoren, ein karriereorientiertes Seminarprogramm sowie durch themenbezogene Diskussionsabende und Vernetzungsaktivitäten bietet das  Mentoring-Programm Wissenschaftlerinnen eine individuelle Unterstützung in Bezug auf ihre Karriere- und Persönlichkeitsentwicklung.
Sie sind herzlich eingeladen, sich über das Mentoring-Programm und das Bewerbungsverfahren bei der Projektleitung, Dr. Elke Bertke, zu informieren!

Weitere Informationen zur Teilnahme
Programmflyer DE, EN
Aktuelle Termine

Female postdocs and junior professors are invited to the workshop “Successful communication in conflicts” on September 30, 2016

We are happy to announce the workshop “Successful communication in conflicts” with Cristine Saxon, Custom Career Coach and Leadership Consultant, Canada. This workshop is specially targeting to female scientists of all disciplines.
Effective communication is the key to turning conflicts into opportunities. In this seminar, you will learn more about the role of values, personality traits and individual preferences in conflicts. You will learn strategies to become more aware of your own values, personality traits and preferences, as well as those of others. Your increased awareness of self and others can then be used to apply communication strategies more effectively to become more assertive, rather than passive or aggressive, and to work through conflicts using clear, authentic communication. Situational role plays will focus on building effective communication strategies for one-on-one conflicts and strategies to improve communication in meetings, creating an environment that reduces the likelihood of conflict occurring.

Further information

If you are interested in the workshop please register via Stud.IP or send an email to zepros@uos.de. Please note that the number of participants is limited to 16 people.

Karrierewege erfolgreich gestalten

Podiumsdiskussion zum Programmstart im Mentoring für Doktorandinnen

Anlässlich des Auftaktes des dritten Durchlaufes des Mentoring-Programms für Doktorandinnen der Universität Osnabrück trafen sich Mentorinnen, Mentoren, Mentees und weitere Gäste am 1. März zu einer Podiumsdiskussion.

Die Podiumsteilnehmerinnen, Prof. Dr. Marie-Theres Wacker von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Dr. Susanne Illenberger von der Jacobs-University Bremen sowie Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl und Prof. Dr. Eckholt von der Universität Osnabrück berichteten über wichtige Stationen ihrer beruflichen Laufbahn, über die Herausforderungen von Übergangsphasen sowie Erfolgsstrategien, diese zu meistern. Ebenso wurde die Bedeutung von Netzwerken für den Karriereweg hervorgehoben. Professorin May-Britt Kallenrode, Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung, gratulierte den Mentees, die das zweistufige Bewerbungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben und damit Eigenengagement und eine große Motivation für ihren Weg in zukünftige Führungspositionen bewiesen haben. Einen besonderen Dank richtete sie an die Mentorinnen und Mentoren, die die Mentees zu Themen rund um die eigene Karriereentwicklung für ein Jahr begleiten und damit eine individuelle, auf die speziellen Fragen der Mentees zugeschnittene Unterstützung leisten.

Positive Bilanz: Erfolgreicher Programmabschluss im Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Gruppenfoto des Programmmabschlusses am

© Universität Osnabrück

Die Mentoring-Programme für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Osnabrück ziehen zum Abschluss der aktuellen Programmdurchläufe eine positive Bilanz.  Im Rahmen der diesjährigen Abschlussfeier wurden 24 Mentoring-Tandems mit einem Zertifikat für die erfolgreiche Programmteilnahme verabschiedet. Davon haben 13 Tandems das einjährige Programm für Doktorandinnen und elf das anderthalbjährige Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen durchlaufen.

Anlässlich der Abschlussfeier referierte Professorin Dr. Inken Lind vom Institut für Geschlechterstudien der Fachhochschule Köln zum Thema "Lebensplanung (un)möglich? – Wissenschaftliche Laufbahn an deutschen Hochschulen unter Lebenslaufperspektive". Im Mittelpunkt des Vortrages standen die Fragen, unter welchen Bedingungen Familiengründung / Familienzeit und akademische Laufbahn möglich sind und welche Bedeutung der Gender-Kategorie dabei zukommt.

Präsentationsfolien des Vortrags als Download

Pressemeldung zum Programm-Abschluss (15. Juli 2015)

Aktuelle Programme

Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen: "Wissenschaftlerinnen machen Karriere" (Januar 2017 - Juni 2018)

  • Programmflyer DE, EN
  • Aktuelle Termine DE, EN (folgt)
  • Leitfaden für Mentor*innen und Mentees DE (folgt), EN (folgt)

 

 

 

 

 

 

Bedeutung des Mentoring

Mentoring lässt sich definieren als eine Förderbeziehung zwischen einer erfahrenen Führungskraft (Mentorin oder Mentor) und einer Nachwuchskraft mit Führungspotenzial (Mentee). In der Mentoring-Beziehung geht es um die individuelle Karriere- und Persönlichkeitsentwicklung der Mentee. Mentoring ist eine Form informellen Lernens, bei dem Erfahrungen und Wissen zwischen Menschen unterschiedlicher Entwicklungs- und Hierarchiestufen ausgetauscht werden.

Während Mentoring-Programme in Wirtschaft und Politik schon länger etabliert sind, haben sie seit den 1990er Jahren zunehmend Verbreitung an Universitäten gefunden und sich als Instrumente zur effektiven und zielgerichteten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengerechtigkeit bewährt.

Ziele des Mentoring

Qualitätsstandards

Die Mentoring-Programme der Universität Osnabrück sind auf der Grundlage der Qualitätsstandards des Bundesverbandes Forum Mentoring e.V. konzipiert.

Mit steigender Qualifizierungsstufe lässt sich innerhalb des Wissenschaftssystems ein sinkender Anteil an Frauen feststellen. Mit diesem als "leaky pipeline" bekannten Phänomen geht beträchtliches wissenschaftliches Potential für Universitäten verloren. So verzeichnet die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) für 2011 einen bundesweiten durchschnittlichen Anteil von Frauen an der Gesamtzahl der Professuren von 18% Prozent. Zu den Ursachen zählen oft fehlende Netzwerke und Vorbilder für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen oder eine zielgerichtete Unterstützung bei der Karriereplanung. Mit den Mentoring-Programmen möchte die Universität Osnabrück einen Beitrag dazu leisten, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Entsprechend ihres spezifischen Beratungsbedarfs sollen hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen auf ihrem Weg in Führungspositionen individuell gefördert werden. Hierbei sollen ihre Kompetenzen und Potenziale gestärkt und sichtbar gemacht werden. Mittelfristig sollen die Mentoring-Programme zum Erreichen einer größeren Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen beitragen.

Vorteile des Mentoring

Von einem Mentoring-Programm profitieren alle Beteiligten. Der Gewinn liegt vor allem auf Seiten der Mentees, die eine individuelle akademische Karriereberatung erhalten. Aber auch Mentorinnen und Mentoren, die sich ehrenamtlich in der Nachwuchsförderung engagieren und die Universitäten, die das Programm in ihr Angebot zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aufgenommen haben, ziehen einen Nutzen daraus.

Nutzen für Mentees:

  • Individuelle Unterstützung bei der strategischen Karriereplanung
  • Qualifizierung in wissenschaftsspezifischen und fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen
  • Stärkung von Management- und Führungskompetenzen
  • Erweiterung der Kenntnisse über Hochschulpolitik und Akquise von Forschungsfördermitteln
  • Informationen über informelle „Spielregeln“ innerhalb des Wissenschaftssystems
  • Erschließung interdisziplinärer Netzwerke

Nutzen für Mentorinnen und Mentoren:

  • Aktive Rolle in der akademischen Nachwuchsförderung und Spaß, einen jungen Menschen beruflich voranzubringen
  • Feedback und Information aus einer anderen Hierarchieebene, die eigene Mitarbeiterinnen nicht so offen zurückspiegeln
  • Reflexion des eigenen Karriereweges und der eigenen Führungserfahrungen
  • Weiterentwicklung der Beratungskompetenzen und Gewinn neuer Impulse für die eigene Arbeit
  • Erweiterung interdisziplinärer wissenschaftlicher Netzwerke

Nutzen für die Universität

  • Qualitätssteigerung in der Nachwuchsförderung
  • Vorteile im Wettbewerb um wissenschaftlichen Nachwuchs durch eine zielorientierte und bedarfsgerechte Förderung
  • Beitrag zu gleichstellungsorientierter Wissenschaftskultur durch Förderung von Chancengerechtigkeit
  • Erzeugung von Synergien durch Networking (z.B. neue Forschungskooperationen zu interdisziplinären Fragen)