Geographische Mensch-Umwelt-Forschung

Der Forschungsschwerpunkt "Geographische Mensch-Umwelt-Forschung" konzentriert sich auf die Untersuchung der komplexen Wechselwirkungen zwischen menschlichen Aktivitäten und Umweltprozessen. Unser Hauptziel ist es, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die eine Balance zwischen menschlichen Bedürfnissen und der Integrität von Ökosystemen ermöglichen. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Verknüpfung von theoretischen und angewandten Forschungsansätzen, um umfassende Erkenntnisse über die Dynamiken von Mensch-Umwelt-Systemen zu gewinnen.

Forschungsschwerpunkte

  1. Mensch-Wasser-Interaktion: Wir untersuchen, wie unterschiedliche Akteure mit Variabilität, Unsicherheit und Risiken in Bezug auf Wasserressourcen umgehen. Themen wie hydrologische Extreme (Hochwasser, Dürre) und Wassernutzung in der Landwirtschaft stehen dabei im Fokus.
  2. Entscheidungsmechanismen unter Unsicherheit: Wir erforschen, wie unterschiedliche Wahrnehmungen von Unsicherheiten und Wissenssysteme die Entscheidungsprozesse und die Resilienz sozial-ökologischer Systeme beeinflussen.
  3. Inter- und Transdisziplinarität: Unsere Ansätze integrieren natur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven sowie Akteurs-Perspektiven, um nachhaltige Mensch-Umwelt-Beziehungen zu fördern. Dies schließt partizipative Forschungsansätze ein, die den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis stärken.

Regionaler Fokus: Mitteleuropa & Subsahara Afrika
Kontakt:   Prof. Dr. Britta Höllermann

© Britta Höllermann

Leitung

Prof. Dr. Britta Höllermann