Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Staffelstab-Übergabe im Mentoring-Programm für Masterstudentinnen

Feierliche Veranstaltung für die Teilnehmerinnen der dritten und vierten "MentUOS"-Runde

Die Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms für Masterstudentinnen an der Uni Osnabrück.

Das Mentoring-Programm MentUOS bietet Masterstudentinnen aller Fachbereiche die Chance, sich schon frühzeitig auf berufliche Wege nach dem Studium vorzubereiten. Kürzlich erhielten die Tandems aus dem dritten Durchgang ihre Zertifikate. Gleichzeitig begrüßte die Uni 17 neue Mentees sowie ihre Mentorinnen und Mentoren im vierten Durchgang. Über 60 Gäste waren zur Feier in das Bohnenkamp-Haus im Botanischen Garten gekommen.

In ihrer Begrüßung dankte Professorin Susanne Menzel-Riedl, Präsidentin der Universität Osnabrück, den berufserfahrenen Fach- und Führungskräften für ihr ehrenamtliches Engagement als Mentorinnen und Mentoren.  Zudem berichtete sie von der positiven Evaluierung des Gleichstellungszukunftskonzepts der Universität Osnabrück im Rahmen der dritten Programmphase des Professorinnen-Programms. Sie bat das Publikum um eine kräftigen Applaus, da das Gleichstellungszukunftskonzept unter anderem für die herausragende Personalentwicklung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses sogar mit dem Prädikat „Gleichstellung ausgezeichnet“ gewürdigt wurde. „Ich freue mich, dass das Mentoring-Programm für Studentinnen somit für weitere fünf Jahre über das Professorinnen-Programm durchgeführt werden kann. Es gibt immer noch viel zu tun. Oft werden strukturelle Benachteiligungsmechanismen schlichtweg nicht wahrgenommen - das heißt jedoch nicht, dass sie nicht existieren. Wir müssen dafür sensibilisieren, diese wahrzunehmen. Gleichstellung muss Querschnittsthema sein“, so Menzel-Riedl.

Auf die strukturellen Benachteiligungen machte auch die Gleichstellungsbeauftragte und Projektleiterin des Mentoring-Programms, Dr.in Sabine Jösting, in ihrem Grußwort aufmerksam. Ihr Blick richtete sich dabei auf den sogenannten „Gender Pay Gap“ in der Wissenschaft. „Deshalb machen wir das Mentoring-Programm: Es geht darum zu erkennen und dafür zu sensibilisieren, dass Frauen auf dem Weg nach oben leider immer noch Steine in den Weg gelegt werden. Ich wünsche mir, dass das Mentoring-Programm Ihnen helfen kann, mit solchen Situationen umzugehen“, so Jösting.

Projektkoordinatorin Greta Schaffer-Weiß betonte die reflektierte Herangehensweise der Lebens- und Karriereplanung im Mentoring-Programm mit seinen unterschiedlichen Bausteinen: „Wir bieten mit dem Mentoring-Programm einen Reflexionsraum für Fragen wie: Wo will ich eigentlich hin? Und was brauche ich dafür? „Die Suche nach dem eigenen Karriereweg ist ein Prozess, der Zeit braucht. Lernt unterschiedliche Perspektiven und Lebenswege kennen, entdeckt und kommuniziert eure eigenen Stärken, sammelt Praxiserfahrungen und schaut über den Tellerrand hinaus. Mit dem Mentoring-Programm könnt ihr die Weichen stellen für eure berufliche Zukunft“, wandte sich Schaffer-Weiß an die Mentees.

Bevor sie ihre Teilnahmezertifikate erhielten, präsentierten die ehemaligen Mentees ihre spannenden Eindrücke aus der Zeit des Programms. Auch dem folgenden Tandem-Bericht lauschten die Gäste mit großem Interesse. Amelie Lohmann, Studentin der Germanistik und Anglistik für das Gymnasiallehramt, und ihre Mentorin Juliane Stude, Professorin für Didaktik der deutschen Sprache an der Universität Münster, gaben den zukünftigen Mentees Tipps mit auf den Weg und berichteten von ihren wertvollen Erfahrungen. Die neuen Tandems präsentierten im Anschluss ihre vielfältigen Studien- und Arbeitsbereiche und erhielten von den Ehemaligen in Form eines MentUOS-Regenschirms ihren "Staffelstab": Ein Symbol dafür, dass der Netzwerk-Gedanke über die Durchgänge hinweg existiert. Die Tandems werden sich bis Juni 2020 über berufliche Erfahrungen und Karrierepläne austauschen.

Ein Fachvortrag von Dr.in Babette Mölders von der Essener Hochschule für Ökonomie & Management (FOM ) über den Einfluss von Mentoring auf die Bewältigung der Übergangspassage vom Studium in den Beruf rundete den Abend ab.

Mehr Infos zum Programm gibt es hierhier. Bewerbungen für den 5. Durchgang werden ab Mai 2020 möglich sein.

Ansprechpartnerin:
Greta Schaffer-Weiß
Gleichstellungsbüro
Universität Osnabrück
greta.schaffer@uni-osnabrueck.de
Tel.: +49 541 969 4047