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Pressemeldung

Nr. 91 / 2019

28. Mai 2019 : Das Körperbild bei Männern: Uni sucht Probanden

Die Universität Osnabrück sucht nach gesunden, männlichen Jugendlichen sowie deren Väter für eine wissenschaftliche Studie zum Körperbild. Interessenten können sich per E-Mail an Rike Arkenau (rike.arkenau@uni-osnabrueck.de) wenden oder alternativ telefonisch unter: (0541) 969 6280.

Studien zur Folge ist Körperunzufriedenheit bei Männern insbesondere durch muskulösitätsbezogene Sorgen, beispielsweise durch den Wunsch nach einem muskulöseren Körper, charakterisiert. Eine ausgeprägte Körperunzufriedenheit kann dabei Ausdruck einer Körperbildstörung sein, welche zudem durch das Auftreten von körperbezogenen Vermeidungs- und Kontrollverhaltensweisen, beispielsweise häufiges Überprüfen des eigenen Aussehens im Spiegel, sowie eine Über- bzw. Unterschätzung von eigenen Körperdimensionen und weitere verzerrte kognitive Verarbeitungsprozesse, gekennzeichnet ist. Oftmals kann dies mit hohem Leidensdruck sowie Beeinträchtigungen in wichtigen Funktionsbereichen, etwa hinsichtlich der Ausübung des Jobs oder dem Nachkommen sozialer Aktivitäten, verbunden sein. 

Auf der anderen Seite legen Studien nahe, dass Körperzufriedenheit bzw. ein positives Körperbild mit einer höheren subjektiven Lebensqualität assoziiert ist, beispielsweise hinsichtlich der Zufriedenheit mit der eigenen Person und den sozialen Beziehungen. Um zu einem besseren Verständnis hinsichtlich der auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren von Körper(un)zufriedenheit bei Männern beizutragen, sucht das Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Osnabrück seit Beginn dieses Jahres nach gesunden, männlichen Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren sowie deren Väter für eine wissenschaftliche Studie zum Körperbild bei Männern. Ziel der Studie ist, die Wahrnehmung und Verarbeitung des eigenen Körpers im Vergleich zu einem fremden Körper sowie Parallelen zwischen Vätern und ihren Söhnen zu erforschen. 

Die Studie steht unter der Leitung von Prof. Dr. Silja Vocks sowie ihrer Doktorandin Rike Arkenau (M. Sc. Psych.) und beinhaltet neben der Vorab-Beantwortung einiger Fragebögen zu körperbezogenen Einstellungen und Verhaltensweise (von zu Hause aus) einen einmaligen Erhebungstermin im Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Osnabrück (Knollstraße 15, 49088 Osnabrück). Neben interessanten Einblicken in klinisch-psychologische Forschung erhalten Vater-Sohn-Paare für ihre Teilnahme eine Vergütung in Höhe von insgesamt 60 Euro. 

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Rike Arkenau M. Sc. und Prof. Dr. Silja Vocks 
Universität Osnabrück
Institut für Psychologie
Knollstraße 15, 49088 Osnabrück
Tel: +49 541 969 6280 oder +49 541 969 4743
rike.arkenau@uni-osnabrueck.de oder silja.vocks@uni-osnanbrueck.de