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Pressemeldung

Nr. 71 / 2019

29. April 2019 : „Deal im Strafrecht“ – Uni Osnabrück: Symposium über den Vergleich zweier Rechtssysteme

Die Professur für chinesisches Recht, das Center for International Research on Chinese Law and Economics (CIRCLE) und das Zentrum für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien (ZEIS) der Universität Osnabrück organisieren vom 3. bis 4. Mai im Schlosshauptgebäude, Raum 11/E06, ein Symposium zum Deal im Strafrecht mit führenden internationalen Wissenschaftlern.

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© Universität Osnabrück/ Jette Golz

Das Symposium soll Einblicke in das chinesische Strafrecht und einen Vergleich mit dem deutschen System liefern.

Ziel des Symposiums ist auf der einen Seite zu verstehen, wie und warum das deutsche Strafrecht mit seiner traditionellen Orientierung auf die sogenannte „materielle Wahrheitsfindung“ dieses System zulässt. Auf der anderen Seite wird deutlich, warum sich das chinesische Strafrecht in den vergangenen Jahren aktiv darum bemüht, dieses System in seine Strafprozessordnung einzufügen.

Auf dieser Grundlage werden sich beide Seiten über Vor- und Nachteile bzw. über Chancen und Unzulänglichkeiten der jeweiligen Systeme auseinandersetzen. Dabei wird insbesondere auch auf Fragen eingegangen, die sich auf den Ablauf der Verständigung außerhalb des Gerichtssaals beziehen, wo also nur Staatsanwaltschaft und Verteidigung/Angeklagter involviert sind, jedoch zum Teil auch im Nachhinein kein Richter zugegen ist.

Nähere Informationen unter: https://www.circle-cms.uni-osnabrueck.de/index.php?id=1937 oder ls-gesk@uos.de

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. (NTU) Dr. Georg Gesk
Fachbereich Rechtswissenschaften
Chinesisches Recht
Katharinenstraße 13-15, 49078 Osnabrück
Tel: +49 541 969 6017
ggesk@uni-osnabrueck.de