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Pressemeldung

Nr. 40 / 2020

10. Februar 2020 : ".. deshalb habe ich es auch zu nichts gebracht!" – Anton Bruckner - ein Concerto recitativo mit dem Kammerchor der Universität Osnabrück

OSNABRÜCK/MELLE.- Am Samstag, 15. Februar, 20 Uhr, wird der dramatisch-epische Symphoniker Anton Bruckner in der Kleinen Kirche am Dom in Osnabrück einmal anders zu Gehör gebracht. Annette Kristina Banse und Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse zeichnen zusammen mit dem Kammerchor der Universität Osnabrück (Leitung: Joachim Siegel) ein Bild des berühmten Romantikers, bei dem Musik und literarische Zeugnisse in eine wechselseitige Beziehung gebracht werden. Der Eintritt ist frei, Spenden werden zu Gunsten des Frauenhauses erbeten.

Eine zweite Aufführung gibt es am Sonntag, 16. Februar um 17 Uhr in der Kirche St. Matthäus in Melle.

Ausgewählte Chormotetten nehmen diesen so ambivalenten Komponisten, der irgendwo zwischen größter Sinfonik und spießbürgerlichem Lebenswandel zu verorten ist, unter die biographische und musikalische Lupe. Vorgestellt werden auch die seltener zu hörenden Werke, in denen der Chor durch Orgel (Arne Hatje) und drei Posaunen ergänzt wird. In gewohnter Weise verwebt das Konzertformat Lehrreiches und Unterhaltsames mit großartiger Musik.  

Das Concerto recitativo ist dramaturgisch mit dem Dramolett beziehungsweise dem Hörspiel oder Radio-Feature verwandt, strukturell gehorcht es dabei dem Bauprinzip einer Collage. Gegenstand sind Musik und Text innerhalb ihres zeitgeschichtlichen und biographischen Entstehungsrahmens.

Weitere Informationen gibt es unter: www.concerto-recitativo.de

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Universitätsmusik Osnabrück
Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
Neuer Graben/Schloss, 49074 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4684
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