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Pressemeldung

Nr. 121 / 2019

21. Juni 2019 : „Frieden braucht ein Update“ - Projekt „Osnabrücker Friedenssong“ geht am Samstag, 29. Juni, in die nächste Runde

OSNABRÜCK.- Nach der erfolgreichen Uraufführung des Osnabrücker Friedenssongs im Dezember 2018 wird er im Rahmen eines gemeinsamen Friedenskonzertes mit dem Universitätschor am Samstag, 29. Juni, um 20 Uhr in der Aula des Osnabrücker Schlosses erneut aufgeführt. Tickets können unter https://tickets.uni-osnabrueck.de/events/frieden/ reserviert werden; der Eintritt ist frei.

Rund 160 junge und ältere Mitwirkende haben ihre verschiedenen Gedanken und Gefühle zum Thema „Frieden“ zu Liedstrophen und Raps verarbeitet. Zu diesen Texten komponierten Studierende des Lehramts Musikpädagogik unter Leitung von Prof. Dorothee Barth die Musik und studierten den Song im Anschluss gemeinsam ein. „Die Frage, was eigentlich Frieden ist, ist eine alte, die immer neu gestellt werden muss“, so Joachim Siegel, der Leiter des Universitätschores . „Das zeigen auch die Stücke der Opernchorliteratur, die der Universitätschor auf einer Spurensuche zusammengetragen hat und auf diesem Friedenskonzert präsentieren wird: Die Spanne reicht von Mozart über Verdi bis zur Gegenwart.“

Um auch in Zukunft immer ein „Friedens-Update“ des Songs zu ermöglichen, wird der Friedenssong nach der Aufführung allen Menschen in der Stadt zur Verfügung gestellt. Die vollständige Aufnahme, aber auch Playbackversionen der einzelnen Teile stehen in Kürze zum Download auf der Homepage der Universität Osnabrück bereit. So können weitere Chöre, Schulklassen und alle Menschen, die daran interessiert sind, den Song mit eigenen Strophen ergänzen, singen, musizieren und aufführen.

„Auf Traditionen alleine darf man sich nicht ausruhen. Es ist wichtig, immer wieder neu darüber nachzudenken, was Frieden für jeden einzelnen von uns bedeutet - im privaten wie auch im politischen", meint die Studentin, Komponistin und Sängerin Feelia Küster.

Beteiligt sind an diesem Projekt eine Kindergruppe aus dem Hort am Rosenplatz, eine siebte Klasse des Graf Stauffenberg-Gymnasiums Osnabrück, eine sechste Klasse der Möser-Realschule Osnabrück, eine Sprachlernklasse mit geflüchteten Jugendlichen an der Hauptschule Innenstadt, der Chor der evangelischen Studierendengemeinde Osnabrück (KEHS Gospel), die Bajazzos (ein Männerchor in der Stiftung Bahnsozialwerk), Yellow (ein Frauenchor), der Universitätschor sowie ein Instrumentalensemble von Lehramtsstudierenden der Universität Osnabrück.

Das Projekt wird von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung finanziell unterstützt.

Weitere Informationen für die Medien:
Prof. Dr. Dorothee Barth, Universität Osnabrück
Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
Neuer Graben, Schloss, 49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969-4249
E-Mail: dorothee.barth@uni-osnabrueck.de