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Pressemeldung

Nr. 13 / 2021

16. Februar 2021 : International Office erfolgreich bei Antragsstellung / 2020 insgesamt fast 1.000.000 Euro für Erasmus-Mobilität eingeworben 

Die Universität Osnabrück kann ihren Studierenden und Mitarbeitenden auch für die Jahre 2021 bis 2027 Förderungen für Auslandsaufenthalte im Rahmen des Erasmus+ Programm der Europäischen Union in Aussicht stellen. Darüber hinaus war die Universität auch mit Anträgen in den beiden Förderlinien Key Action 103 („Mobilität mit Programmländern“) sowie Key Action 107 („Mobilität mit Partnerländern“) erfolgreich. 

Voraussetzung für die weitere Teilnahme am Erasmus+ Programm war es, die Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) als Qualitätslabel zu erhalten. Die Universität Osnabrück wurde in den drei Bereichen Policy Statement, Einhaltung und Umsetzung der ECHE-Grundsätze sowie Qualität der Projektabwicklung und Verwaltungsstrukturen geprüft und konnte in allen drei Bereichen ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen.

„So wie wissenschaftlicher Austausch an keine Landesgrenzen gebunden ist, bieten Auslandsaufenthalte den Studierenden eine große kulturelle Bereicherung, die ihr gesamtes Leben prägt. Diesen beiden Grundsätzen ist unsere Universität verpflichtet. Deshalb machen mich die großen Erfolge unseres International Office glücklich und stolz zugleich“, so Universitätspräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl. „Diese Erfolge zeigen, dass unsere Anstrengungen, die Internationalisierung der Universität zu stärken, von allen gemeinsam getragen werden.“

In der Charta sind zudem auch inhaltliche Vorgaben für die tatsächliche Programmdurchführung verankert. Für die nun kommende Programmgeneration stehen die Themen Digitalisierung, Inklusion, Nachhaltigkeit und Stärkung des bürgerlichen Engagements im Fokus. Laura Rohe, Erasmushochschulkoordinatorin der Universität erklärt: „Durch den Erhalt der ECHE können wir unseren Studierenden auch in den kommenden sieben Jahren wichtige Auslandserfahrungen ermöglichen. Den Auftrag, diese Auslandserfahrungen zukünftig noch nachhaltiger, inklusiver und moderner zu gestalten, nehmen wir als Universität gerne an.“ 

Der Erhalt der ECHE stellt die Voraussetzung für die Förderung von Auslandsaufenthalten innerhalb des Erasmus+ Programms dar. Allgemein bekannt ist das Erasmus+ Programm vor allem für die Förderlinie Key Action 103 („Mobilität mit Programmländern“), über die Studierende und Mitarbeitende an Partnerinstitutionen in europäischen Programmländern entsandt werden können. Hierfür wurden im Jahr 2020 Mittel in Höhe von knapp 650.000 Euro für die nächsten drei Jahre eingeworben. Jährlich nutzen etwa 300 Studierende und Mitarbeitende die Möglichkeit für einen Erasmus+ Auslandsaufenthalt. 

Neben der Förderlinie Key Action 103 war die Universität Osnabrück im Jahr 2020 auch in der Erasmus+ Förderlinie Key Action 107 („Mobilität mit Partnerländern“) mit sechs Anträgen erfolgreich. Im niedersächsischen Vergleich bedeutet dies den zweiten Rang. Das Gesamtvolumen der Anträge beträgt mehr als 330.000 Euro. Über dieses Programm kann sowohl Studierenden- als auch Personalaustausch in beide Richtungen gefördert werden. Die Partnerinstitutionen befinden sich im europäischen und außereuropäischen Ausland. Die Universität Osnabrück kooperiert innerhalb der Programmlinie in den nächsten drei Jahren mit Partnerinstitutionen in Costa Rica, Chile, China, Taiwan, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine. 

„Die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen dem International Office, den zahlreichen beteiligten Fachbereichen, und unseren Partnerinstitutionen in der Welt zeigt auf beeindruckende Weise, dass Internationalisierung an der Universität Osnabrück nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern aktiv gelebt und weiterentwickelt wird“, erklärt Malte Paolo Benjamins, Leiter des International Office der Universität Osnabrück.  

Weitere Informationen für die Redaktionen:

Malte Paolo Benjamins, Universität Osnabrück
International Office
Neuer Graben 27, 49074 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 4972 
malte.paolo.benjamins@uos.de