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Pressemeldung

Nr. 224 / 2019

19. November 2019 : Mit neuem Elan an die Arbeit – Prof. Dr. Ulrich Schneckener erneut zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftung Friedensforschung gewählt

Der Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) bestätigte am 6. November in Berlin die Mitglieder des Vorstands für weitere drei Jahre in ihrem Amt. Prof. Dr. Ulrich Schneckener vom Zentrum für Demokratie und Friedenforschung (ZeDF) der Universität Osnabrück ist nach seiner ersten Amtszeit erneut zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Das Vorstandsorgan ist seit der Satzungsreform 2016 für die operativen Geschäfte der DSF zuständig. Nach Ablauf der ersten Amtszeit erklärten sich alle fünf Vorstandsmitglieder dazu bereit, die ehrenamtliche Tätigkeit fortzuführen.

FB 01 Sozialwissenschaften, IMIS, Schneckener, Ulrich, ZeDF Großansicht öffnen

© Universität Osnabrück / Manfred Pollert

Prof. Dr. Ulrich Schneckener wurde erneut zum Vorstandvorsitzenden der Deutschen Stiftung Friedensforschung gewählt.

Als Einrichtung der Forschungsförderung unterstützt die im Oktober 2000 durch den Bund gegründete Deutsche Stiftung Friedensforschung mit Sitz in Osnabrück Projekte im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung. Sie fördert wissenschaftliche Untersuchungen und Veranstaltungen sowie Vorhaben, die der strukturellen Stärkung dieses Forschungsfeldes dienen. Außerdem unterstützt die Stiftung mit eigenen Initiativen die Vermittlung von Forschungsbefunden in die politische Praxis und Öffentlichkeit. 2019 wurde die DSF durch den Wissenschaftsrat evaluiert.

Der wiedergewählte Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Ulrich Schneckener, zog eine positive Bilanz der ersten drei Jahre: „Die Vorstandsmitglieder sind zu einem guten Team zusammengewachsen. Dies hat sich insbesondere bei der Evaluation der DSF durch den Wissenschaftsrat, der den Bund und die Länder in Fragen der Wissenschaftspolitik berät, bemerkbar gemacht. Der Evaluationsbericht vom Juli 2019 hat der Stiftung ein gutes Zeugnis ausgestellt und der Vorstand wird nun mit neuem Elan an seine bisherige Arbeit anknüpfen. Dabei geht es insbesondere um die Weiterentwicklung des Förderkonzeptes. Außerdem muss die DSF auf eine nachhaltige finanzielle Grundlage gestellt werden, wie es der Wissenschaftsrat empfohlen hat.“

Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel, Direktorin des Zentrums für Konfliktforschung der Universität Marburg, wurde erneut zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Dem Gremium gehören ferner der Völkerrechtler Prof. Dr. Andreas von Arnauld, Direktor des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Universität zu Kiel, die Kulturwissenschaftlerin Dr. Sabine Mannitz, Vorstandsmitglied im Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt a. M., sowie der Experte für Rüstungskontrolle und Abrüstung Botschafter a.D. Peter Gottwald an.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. Dr. Ulrich Schneckener, Universität Osnabrück
Zentrum für Demokratie und Friedensforschung (ZeDF)
Seminarstr. 33, 49069 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4697
ulrich.schneckener@uni-osnabrueck.de