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25. September 2019 : Osnabrücker Forscherteam gewinnt KI-Innovationswettbewerb - Konzept für den Einsatz von KI-Technologien im Bereich Smart Living

Das vom Osnabrücker Forscherteam des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Innovationsberatung Strategion GmbH aus Osnabrück entwickelte Konzept für den Einsatz von KI-Technologien im Bereich Smart Living wurde jetzt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Sieger des KI-Innovationswettbewerbs „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ prämiert.

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© Universität Osnabrück

Das Osnabrücker Forscherteam gewinnt den KI-Innovationswettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums.

„Für den KI-Campus der Universität Osnabrück ist der Gewinn des Wettbewerbs bereits jetzt ein Aushängeschild,“ freut sich Prof. Dr. Oliver Thomas, Leiter der Osnabrücker DFKI-Forschungsgruppe „Smart Enterprise Engineering“.

Das mit dem KI-Preis verbundene Umsetzungsprojekt „ForeSight“ (Plattform für kontextsensitive, intelligente und vorausschauende Smart-Living-Services) unter Federführung des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) startet zum 1. Januar kommenden Jahres und wird vom BMWi insgesamt mit 18 Millionen Euro gefördert. Es sind bereits über 40 Unternehmen und Verbände daran beteiligt.

Zielsetzung des Projektes ist eine neuartige Verbindung von innovativen Anwendungen der Haustechnik mit künstlich intelligenten Assistenzsystemen. Intelligente Anwendungen im Wohngebäude unterstützen nicht nur die Bewohner in ihrem Alltag. Sie können auch dazu beitragen, Mehrfamilienhäuser wirtschaftlich zu betreiben. „Smart Living – die Zukunft des Wohnens – stellt ein einzigartiges Mega-Ökosystem dar, in welchem mit hohen Wachstumsraten zu rechnen ist“, so Prof. Thomas. Aber: Heute treffen sowohl Verbraucher als auch Wohnungsunternehmen auf eine Vielzahl von Insellösungen. „Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) sollen diese Systeme künftig nicht nur miteinander sprechen, sondern auch voneinander lernen können.“

Thomas Feld, Managing Director der Strategion GmbH verdeutlicht: „Im Unterschied zu heutigen Smart-Home-Lösungen werden „Thinking Objects“ auch den sicheren Betrieb der Lösung und den Schutz der Privatsphäre sicherstellen. Sie bilden die verlässliche Grundlage für nachhaltige Smart-Living-Lösungen.“  
Auf Basis einer offenen Plattform werden bestehende und neue Smart-Living-Lösungen zusammengebracht. Dank KI-Methoden sollen sie nicht nur reagieren, sondern vorausschauend agieren – dadurch kann ein deutlicher Mehrwert für die Bewohner, aber auch für die Betreiber der Gebäude geschaffen werden, so die Projektidee.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist der Know-how-Transfer. „Smart Living wird ein wesentlicher Treiber technologieorientierter Innovationen sein. Das Potenzial für den deutschen Markt sowie insbesondere für seine mittelständischen Unternehmen und Hidden Champions liegt in der Gestaltung von Smart Services, KI-basierten Assistenzsystemen und den damit verbundenen neuen digitalen Geschäftsmodellen“, erläutert Prof. Thomas, der die Professur für Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück inne hat.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. Dr. Oliver Thomas, Universität Osnabrück
Fachgebiet Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik
Katharinenstraße 3, 49069 Osnabrück
Tel.: +49 541 969-6232
E-Mail: oliver.thomas@uni-osnabrueck.de