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Pressemeldung

Nr. 127 / 2019

28. Juni 2019 : Spannend und lebendig lehren - Universität Osnabrück verleiht Hans Mühlenhoff-Preise für gute akademische Lehre

Ihre Lehrveranstaltungen an der Uni Osnabrück sind lebendig, abwechselungsreich und sehr spannend: Für ihr großes Engagement in der akademischen Lehre wurde Prof. Dr. Martina Juhnke-Kubitzke aus dem Institut für Mathematik am Donnerstag, 27. Juni, mit dem Hans Mühlenhoff-Preis für gute akademische Lehre ausgezeichnet. Der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobte Hans Mühlenhoff-Nachwuchspreis ging an Dr. Frank Wolff aus dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS).

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© Universität Osnabrück/Elena Scholz

Prof. Dr. Martina Juhnke-Kubitzke (2.v.l.) erhält den Hans Mühlenhoff-Preis für gute akademische Lehre 2019. Der Hans Mühlenhoff-Nachwuchspreis ging an Dr. Frank Wolff.

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© Universität Osnabrück/Elena Scholz

Geballte gute Lehre: Alle 24 Nominierten wurden mit einer Urkunde gewürdigt.

Ihre Lehrveranstaltungen an der Uni Osnabrück sind lebendig, abwechselungsreich und ja: auch sehr spannend: Für ihr großes Engagement in der akademischen Lehre wurde Prof. Dr. Martina Juhnke-Kubitzke aus dem Institut für Mathematik am Donnerstagabend (27. Juni) mit dem Hans Mühlenhoff-Preis für gute akademische Lehre ausgezeichnet. Der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobte Hans Mühlenhoff-Nachwuchspreis ging an Dr. Frank Wolff aus dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS).

Mit der Auslobung der Preise wollen Universität und Mühlenhoff-Stiftung die Bedeutung guter akademischer Lehre für zügige Studienverläufe und qualitativ hochwertige Abschlüsse unterstreichen. In diesem Jahr wurde neben dem Preis für gute akademische Lehre ein Nachwuchspreis für gute akademische Lehre ausgeschrieben, um Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu fördern. Vorgeschlagen wurden die Nominierten von Studierenden. Im Mittelpunkt standen dabei unterschiedliche Kriterien, wie die Strukturierung der Lehrveranstaltungen, die Darstellung der Lerninhalte oder die Betreuungskompetenz.

Prof. Juhnke-Kubitzke studierte bis 2006 an der Philipps-Universität Marburg/Lahn. Danach forschte und lehrte sie an den Universitäten in Reykjavik, Wien und Frankfurt am Main. Nachdem sie von April 2015 bis  September 2018 als Juniorprofessorin an der Universität Osnabrück tätig war, ist sie seit Oktober 2018 Professorin für Algebra und Diskrete Mathematik am Institut für Mathematik. Die Studierenden schätzen an ihr vor allem ihre freundliche und offene Art. „Sie motiviert in Vorlesungen die Studierenden zur aktiven Teilnahme bei der Erarbeitung der Themen und weckt auch das Interesse für diese Themen. Sie gestaltet ihre Vorlesungen inklusive Tafelbilder und Skripte prägnant und ist dazu in der Lage, in kurzer Zeit viele Inhalte verständlich zu erklären. Dabei ragt besonders die Struktur ihrer Erläuterungen komplizierter Beweise heraus“, berichten die Studierenden aus der Arbeitsgruppe Algebra und Diskrete Mathematik, die sie für den Preis nominiert haben.

Dr. Frank Wolff studierte osteuropäische Geschichte, Anglistik, Germanistik und mittleren und neueren Geschichte an der Universität zu Köln und wurde 2011 als Promotionsstipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung an der Bielefeld Graduate School of History and Sociology der Universität Bielefeld mit summa cum laude promoviert. Zum Wintersemester 2011 kam Frank Wolff an das IMIS der Universität Osnabrück. Seine Studierenden aus dem Fach Geschichte haben ihn aus mehreren Gründen für den Preis nominiert: „Die gelungene Vermittlung von Theorien und ideengeschichtlichen Ansätzen ist eine Stärke seiner Lehrveranstaltungen. Trotz abstrakter und komplexer Themen sind seine Seminare durch eine aktive Beteiligung der Studierenden geprägt, wobei es ihm durchgängig gelingt, anregende Diskussionen zu initiieren und zu moderieren. Dabei geht er flexibel auf Fragen und Wünsche der Teilnehmenden ein und berücksichtigt diese im Veranstaltungsaufbau.“

Für den Preis für gute akademische Lehre vorgeschlagen und mit einer Urkunde geehrt wurden: Prof. Dr. Alexander De Juan (Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Ahmet Derecik (Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Hedwig Gasteiger (Fachbereich Mathematik/Informatik), Prof. Dr. Robert Gillenkirch (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Prof. Dr. Bernd Hartmann (Fachbereich Rechtswissenschaften), Porf. Dr. Martin Jung (Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Georg Steins (Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften) und Prof. Dr. Joachim Wollschläger (Fachbereich Physik).

Vorgeschlagen und mit einer Urkunde geehrt für den Hans Mühlenhoff-Nachwuchspreis wurden: Devrim Celik (Fachbereich Humanwissenschaften), Alena Droit (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Dr. Birgit Hegewald (Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften), Silke Lange (Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften), Lorena Menze (Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften), Juniorprof. Dr. Alexander Salle (Fachbereich Mathematik/Informatik), Dr. Flora Sonsmann (Fachbereich Humanwissenschaften), Dr. Meike Strunk (Fachbereich Humanwissenschaften), Kathi Vanessa Thönes (Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften, Dr. Marcel Veber (Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften), Friederike von Behren (Fachbereich Kultur- Sozialwissenschaften, Dr. Monika Wesner (Fachbereich Physik), Alexandra Wilker (Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften), Dr. Jessica Wißmann (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft).

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Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
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