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Pressemeldung

Nr. 64 / 2020

17. März 2020 : Universität Osnabrück bei digitaler Lehre niedersachsensweit vorn

Seit mehr als 15 Jahren hat die Universität Osnabrück eine niedersachsenweit einzigartige Expertise in der digitalen Lehre. Davon konnte sich in der letzten Woche nun der Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Stefan Muhle, bei einem Besuch im Zentrum für digitale Lehre, Campus-Management und Hochschuldidaktik der Uni Osnabrück (virtUOS) überzeugen.

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© Universität Osnabrück | Thomas Bals

Staatsekretär Stefan Muhle (links) ließ sich von Dr. Andreas Knaden und Rüdiger Rolf (Bildmitte) über den Einsatz digitaler Lehre an der Uni Osnabrück informieren.

Aufgrund der sich in Deutschland verbreitenden Infektion mit dem Virus „COVID-19“ („Coronavirus“) werden solche virtuellen Lehrformate für Hochschulen, wie sie das virtUOS entwickelt, zunehmend wichtiger.

Seit vielen Jahren bilden Veranstaltungsaufzeichnungen einen Schwerpunkt der digitalen Lehre an der Universität. Mittlerweile sind bereits 21 Hörsäle mit automatischen Aufzeichnungsgeräten ausgestattet, so dass die Lehrenden auch ohne große Kenntnisse die Aufzeichnung starten können, um diese dann ins Netz zu übertragen.Dafür genutzt wird Opencast Matterhorn, eine freie opensource Videomanagementsoftware, die insbesondere auf die automatische Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen optimiert wurde und an deren Entwicklung virtUOS maßgeblich beteiligt ist.

„Aber das ist nur ein Bereich, in dem wir niedersachsenweit eine Vorreiterrolle einnehmen“, erklärt Dr. Andreas Knaden, Geschäftsführer des virtUOS. „Hinzu kommt beispielsweise Courseware, eine in die Lernplattform der Hochschule integrierte Komponente, die es erlaubt, mit wenigen Handgriffen anschauliches Selbstlernmaterial zu erstellen, das neben Texten Audio und Videoelementen auch kleine Tests und andere digitale Komponenten enthalten kann.“ Und auch das in Osnabrück mitentwickelte und etablierte Kursmanagementsystem Stud.IP selbst ist eine Erfolgsgeschichte. Die Online-Plattform ermöglicht den Studierenden, ihren Lehrenden und den Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeitern, mit zahlreichen Anwendungen Studium und Arbeit an der Universität zu strukturieren und zu organisieren.

Das Besondere, so erläuterten der Vizepräsident für Hochschulentwicklung und Strategie, Prof. Dr. Thomas Bals, Dr. Andreas Knaden und Rüdiger Rolf vom virtUOS in dem Gespräch, sei es, dass die Universität Osnabrück bei der virtuellen Lehre einen großen Erfahrungsvorsprung habe, von dem andere Hochschulen profitieren könnten. Dies gelte nicht allein für die Veranstaltungsaufzeichnungen, sondern darüber hinaus auch für den Social-Media Einsatz in der Lehre, KI-gestützte Beratung zum Studienverlauf, innovative Inverted Classroom Formate sowie die nutzerfreundliche Verknüpfung zwischen Lern- und Prüfungssystemen. Stefan Muhle zeigte sich von dem Besuch sehr beeindruckt: „Gerade in der aktuellen Situation sind die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation von herausragender Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Universitäten und auch anderer staatlichen Einrichtungen. Die Corona-Krise ist quasi ein Stresstest für unsere öffentliche digitale Infrastruktur“, so der Staatssekretär, der zugleich sein Interesse an einem weiteren regelmäßigen fachlichen Austausch bekundete.

 

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück 

Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück

Tel.: +49 541 969 4516

oliver.schmidt@uni-osnabrueck.de