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„Frieden machen!“

Osnabrücker Friedensgespräch am 25. Oktober

Fast täglich wird über die Kriegsschauplätze in Europas Nachbarschaft berichtet. Weniger im Fokus stehen die Möglichkeiten und Grenzen von Friedens- und Vermittlungsprozessen. Über das Thema „Frieden machen! Wie Kriege beendet werden und wie Frieden gelingen kann“ diskutieren am Donnerstag, 25. Oktober, um 19 Uhr drei internationale Experten aus der politischen Praxis und der Friedensforschung. Die Podiumsdiskussion wird von den Osnabrücker Friedensgesprächen veranstaltet und findet in der Aula der Universität Osnabrück, Neuer Graben/Schloss, statt. Der Eintritt ist frei.

Wann und wo?

Donnerstag, 25. Oktober
19 Uhr

Neuer Graben 29/Schloss
49074 Osnabrück
Aula

Die Podiumsgäste des Friedensgesprächs sind Dr. Wolfgang Petritsch, Botschafter a. D. und ehemals Hoher Repräsentant für Bosnien-Herzegowina aus Wien, Markus Potzel, Botschafter und Sonderbeauftragter der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan aus Berlin, und Dr. Dana Landau, Politikwissenschaftlerin und Expertin für Friedensprozesse und Mediation aus Genf. Geleitet wird die Gesprächsrunde von Dr. Ulrich Schneckener, Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück.

Wie können Kriege beendet werden? Welche Wendepunkte und Wege führen zum Frieden? Wie können Friedensprozesse gelingen? Und welche Rolle spielen dabei externe, internationale Akteure? Aus Anlass des 370-jährigen Gedenkens an den Westfälischen Frieden zu Osnabrück und Münster diskutieren die Podiumsgäste über diese und weitere Fragen. Ausgehend von konkreten Erfahrungen aus aktuellen Konflikten sprechen sie über Ansätze und Herausforderungen des internationalen Peacebuilding.

Das Friedensgespräch findet in Verbindung mit der internationalen Fachtagung „Wendepunkte: Friedensende und Friedensanfang vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart“ statt. Veranstalter der Tagung sind die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF, Osnabrück), das Interdisziplinäre Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN, Osnabrück), das Zentrum für Historische Friedensforschung (Bonn) und das Historische Seminar (Osnabrück).

Mehr Informationen zu den Podiumsgästen:

Portrait angeschnitten Wolfgang Petritsch-  Foto: EPA Competence Call Center AG

Wolfgang Petritsch

Wolfgang Petritsch ist ein österreichischer Diplomat, Politiker und Außenpolitikexperte mit dem Schwerpunkt Südosteuropa. Er wurde 1947 geboren und war von 1999 bis 2002 hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina und von 2002 bis 2008 Botschafter bei den vereinten Nationen in Genf. Seit 2013 lehrt er an der Harvard-Universität in den USA "Internationale Politik" und ist Präsident der Austrian Marshallplan Foundation.

Portrait angeschnitten Markus Potzel. Foto:Auswärtiges Amt

Markus Potzel

Bei Markus Potzel handelt es sich um einen deutschen Diplomaten. Er ist Beauftragter für Südasien und Sonderbeauftragter der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan. Potzel wurde 1965 geboren. Von 2014 bis 2016 war er Botschafter in Afghanistan und von 2016 bis 2017 Krisenbeauftragter im Auswärtigen Amt. 2010 veröffentlichte er das Buch „Iran und der Westen: Chancen für gemeinsames Handeln in Afghanistan?“.

Portrait angeschnitten Dana Landau.Foto: inclusivepeace.org

Dana Landau

Dana Landau wurde 1985 geboren und ist Politologin und Friedensforscherin. Sie studierte am Kings College London und promovierte 2017 an der Universität Oxford. Während ihrer Arbeit bei der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, 2009, und beim UNO Entwicklungsprogramm, 2012, hielt Landau sich in Pristina im Kosovo auf. Von 2016 bis 2018 forschte sie zu Friedensprozessen bei der Inclusive Peace & Transition Initiative am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Janina Majerczyk
Universität Osnabrück
Geschäftsführerin der Osnabrücker Friedensgespräche
Neuer Graben 29 / Schloss
49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4010
janina.majerczyk@uni-osnabrueck.de