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Staffelstab-Übergabe im Mentoring-Programm für Masterstudentinnen

Feierliche Veranstaltung für die Teilnehmerinnen der zweiten und dritten "MentUOS" Runde

Gruppenfoto Teilnehmerinnen Staffelstabübergabe

Die Teilnehmer*innen des Mentoring-Programms für Masterstudentinnen an der Uni Osnabrück. Foto: Jessica Bourdon

Das Mentoring-Programm MentUOS an der Uni Osnabrück bietet Masterstudentinnen aller Fachbereiche die Chance, sich im Rahmen einer Tandem-Beziehung mit Mentorinnen und Mentoren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung schon frühzeitig auf berufliche Wege nach dem Studium vorzubereiten. Erstmals richtete das Programm kürzlich eine „Staffelstab-Übergabe“ aus. Die Tandems aus dem zweiten Durchgang hatten allen Grund zur Freude: Ihre erfolgreiche Teilnahme am Programm wurde mit dem Überreichen der Zertifikate zelebriert. Gleichzeitig begrüßte die Uni die 14 neuen Mentees und ihre Mentorinnen und Mentoren im dritten Durchgang. Für sie beginnt nun eine spannende Zeit, in der sie sich über berufliche Erfahrungen und Karrierepläne austauschen. Über 60 Gäste, darunter auch ehemalige Mentees und Mentorinnen aus dem ersten Durchgang, waren zur Veranstaltung in das Bohnenkamp-Haus des Botanischen Gartens gekommen.

Hedwig Gasteiger, Professorin für Didaktik der Mathematik, hieß alle Anwesenden mit einem Gruß aus dem Präsidium willkommen. Als ehemalige Mentorin unterstrich sie die Bedeutung des Mentoring-Programms an der Universität Osnabrück, und den Teilnehmerinnen gab sie Tipps aus eigener Erfahrung mit: „Berufliche Wege können nicht immer geradlinig sein. Nur Sie können entscheiden, welcher Weg der richtige für Sie ist. Und denken Sie daran: Man kann auch wieder umkehren. Sehr hilfreich ist eine unterstützende Person, mit der Sie sich austauschen können - und hier haben Sie Glück, durch MentUOS eine Mentorin oder einen Mentor an Ihrer Seite zu haben.“

Die Gleichstellungsbeauftragte und Projektleiterin des Mentoring-Programms, Dr. Sabine Jösting, machte in ihrem Grußwort mit Blick auf die kanadische Physikerin Donna Strickland deutlich, dass strukturelle Benachteiligungen nach wie vor existieren: Strickland ist die dritte weibliche Physiknobelpreisträgerin im Verhältnis zu 206 ausgezeichneten Männern. Die Diskussion über ihren Wikipedia-Eintrag, der von einem Autor des Netz-Lexikons als "unwichtig" abgelehnt worden war, ging international durch die Presse. Jösting unterstrich die Bedeutung des Mentoring-Programms als wichtigen Beitrag zur Förderung von Studentinnen: „Ich freue mich immer wieder über die engagierten und ambitionierten Mentees, die wir in der Programm-Laufzeit kennenlernen und begleiten dürfen.“

Greta Schaffer-Weiß, Projektkoordinatorin von MentUOS, hob die Ausweitung des MentUOS-Netzwerks hervor, welches mit den drei Durchgängen bereits 82 Teilnehmende verzeichnet. „Ich freue mich, dass die Mentorinnen und Mentoren des Programms heute so zahlreich erschienen sind. An sie geht ein besonderer Dank, denn sie engagieren sich ehrenamtlich für das Programm.“, betonte Schaffer-Weiß.

Nach den Grußworten waren die Hauptpersonen an der Reihe: Die ehemaligen Mentees präsentierten in einem selbstgestalteten Kurzfilm ihre Eindrücke und wertvollen Erfahrungen aus der Zeit des Programms.  Danach erhielten sie und die anwesenden Mentor*innen ihre Teilnahme-Zertifikate. Bevor die neuen Tandems im Programm begrüßt wurden, freuten sich die Gäste über eine musikalische Überraschung von Frederike Heiker, ehemalige Mentee aus dem ersten Durchgang und mittlerweile Doktorandin am Fachbereich Biologie/Chemie. Daraufhin stellen die neuen Tandems sich und ihre vielfältigen Arbeitsbereiche in spannenden und kreativen Präsentationen vor. In Form eines Regenschirms gaben die  Ehemaligen schließlich ihren "Staffelstab" an die neuen Mentees und Mentor*innen weiter – als Symbol dafür, dass der Netzwerk-Gedanke über die Durchgänge hinweg existiert.

Abgerundet wurde der vielseitige Abend schließlich durch den Fachvortrag „Die Generation Y und die Zukunft der Arbeit“. Dr. Günther Vedder vom Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Universität Hannover präsentierte unterhaltsam, wie die Generation Y die Arbeitswelt verändern wird und wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber darauf reagieren können.

Ansprechpartnerin:
Greta Schaffer-Weiß
Gleichstellungsbüro
Universität Osnabrück
greta.schaffer@uni-osnabrueck.de
Tel.: +49 541 969 4047

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