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Pressemeldung

Nr. 216 / 2018

06. November 2018 : Die Schachspieler von Buenos Aires: Spanisch-deutsche Lesung mit Ariel Magnus

In seinem Roman um die Schachweltmeisterschaft in Buenos Aires am Vorabend des 2. Weltkriegs verbindet Ariel Magnus, Argentinier mit jüdisch-deutschen Wurzeln, kunstvoll die eigene Familiengeschichte mit historischen Ereignisse und literarische Elementen. Am Montag, 12. November, liest er um 19 Uhr im Renaissancesaal des Ledenhofs. Der Eintritt ist frei.

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© Maximiliano Luna

Ariel Magnus liest in Osnabrück.

In seinem Roman um die Schachweltmeisterschaft in Buenos Aires am Vorabend des 2. Weltkriegs verbindet Ariel Magnus, Argentinier mit jüdisch-deutschen Wurzeln, kunstvoll die eigene Familiengeschichte mit historischen Ereignisse und literarische Elementen. Am Montag, 12. November, liest er um 19 Uhr im Renaissancesaal des Ledenhofs. Der Eintritt ist frei.

Moderieren wird Prof. Dr. Susanne Schlünder vom Institut für Romanistik/Latinistik der Universität Osnabrück. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Romanistik/Latinistik der Universität Osnabrück und dem Literaturbüro Westniedersachsen.

Kulisse des Romans ist die argentinische Schacholympiade 1939, bei der sich Polen und Deutschland im Finale gegenüberstehen, als Hitler den Zweiten Weltkrieg auslöst. Ariel Magnus, 1975 in Buenos Aires geboren, nutzt das Szenario, um verschiedene teils historische, teils literarische Figuren zusammenzuführen. Unter ihnen die spätere Vizeweltmeisterin Sonja Graf und der fiktive Schachweltmeister aus Zweigs „Schachnovelle“, die nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren können. Im argentinischen Exil befindet sich auch Heinz Magnus, eine dem Großvater des Autors nachempfundene Gestalt, der als Jude vor den Nazis geflohen war und nun eine – erdachte und unerwiderte – Romanze mit Graf erlebt.

Die Lesung will einen Einblick in das vielschichtige Spiel des Romans um Fiktion und Realität und um die besondere Atmosphäre Ende der 1930er Jahre in der argentinischen Metropole bieten. Im Anschluss ist ein Gespräch mit dem Autor geplant, der in seinen Text auch Tagebucheinträge seines Großvaters einwebt.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. Dr. Susanne Schlünder, Universität Osnabrück
Institut für Romanistik/Latinistik
Neuer Graben 40, 49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4443
sschluen@uni-osnabrueck.de