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Pressemeldung

Nr. 162 / 2018

31. August 2018 : Erster Kids‘ Hackathon an der Uni Osnabrück - Anmeldung bis 15. September

Bei einem Hackathon treffen sich Gleichgesinnte, um gemeinsam zu programmieren oder technische Geräte zu entwickeln und zu bauen. Die Universität Osnabrück veranstaltet im Rahmen des Projektes „PhyCoS – Physical Computing an Schulen“ einen ersten Kids‘ Hackathon am Samstag, 22. September von 10 bis 15 Uhr im Gebäude 93, Barbarastraße 22c auf dem Campus Westerberg. Es können bis zu 30 Kinder teilnehmen. Die Anmeldung ist bis zum 15. September möglich.

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© Universität Osnabrück/Institut für Informatik

Was willst Du erfinden? Erster Kids’ Hackathon an der Universität

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„Üblicherweise sind solche Veranstaltungen Experten und Fortgeschrittenen vorbehalten“, so Initiator Prof. Dr. Michael Brinkmeier vom Institut für Informatik. Der Kids‘ Hackathon richte sich unter dem Motto „Was willst Du erfinden?“ speziell an Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren (4. und 5. Klasse), die noch keine oder nur wenig Erfahrungen mit Programmierung oder der Entwicklung technischer Geräte gemacht haben.

Mit Hilfe des Calliope Mini  und der grafischen Programmiersprache abbozza! können die Kinder erste eigene Erfahrungen in der Programmierung machen. „Neben der technischen Herausforderung steht dabei natürlich immer die soziale Komponente und die gemeinschaftliche Entwicklung und Umsetzung von Ideen im Zentrum“, erläutert Brinkmeier.

Der Calliope Mini wurde speziell für Schülerinnen und Schüler entwickelt und bietet eine Reihe von technischen Möglichkeiten, die auf einfache Art und Weise genutzt werden können. Über ein Display aus 25 LEDs lassen sich Bilder und Texte darstellen. „Eine RGB-LED kann in allen möglichen Farben leuchten und über den eingebauten Lautsprecher können Melodien und Töne abgespielt werden“, so der Didaktiker. Zusätzlich verfügt der Einplatinencomputer über einen Lage- und Kompasssensor, einen Temperatursensor und Berührungssensoren.

Über externe Anschlüsse können auch Motoren, weitere Lampen und Sensoren unterschiedlichster Art betrieben werden. Der Prozess der Entwicklung solcher Systeme aus einer Kombination von Hard- und Software nennt man Physical Computing, erklärt der Informatikprofessor.

Und abbozza! ist eine an der Universität Osnabrück entwickelte grafische Programmiersprache zur Programmierung von Einplatinencomputern. Sie ermöglicht es ohne große Einstiegshürden Programme zu erstellen und auszuprobieren. Dabei ist es nicht nötig, sich spezielle Befehle oder komplizierte Symbole zu merken. Alle Komponenten liegen als Puzzleteile bereit und können auf einfache Art zu einem Programm kombiniert werden.

„Für den Kids‘ Hackathon werden Materialien und Werkzeuge verwendet, die im Rahmen des Projektes PhyCoS bereits in Grundschulklassen eingesetzt und erprobt wurden. Dabei können die Teilnehmer in einem von ihnen bestimmten Tempo verschiedene Aufgaben lösen, Komponenten kennenlernen und eigene Ideen umsetzen“, so Brinkmeier, der früher Lehrer am Osnabrücker Gymnasium Carolinum war.

Parallel besteht die Möglichkeit, dass sich auch die Eltern mit dem Calliope Mini und abbozza! beschäftigen. Insbesondere wird es Informationen dazu geben, wie die Kinder zu Hause und in den Schulen mit dem Calliope Mini oder anderen Systemen weiter arbeiten können.

Das Projekt PhyCoS und der Hackathon werden von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück gefördert und vom Landkreis Osnabrück und der Stadt Georgsmarienhütte unterstützt.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. Dr. Michael Brinkmeier, Universität Osnabrück,
Institut für Informatik,
Wachsbleiche 27, 49090 Osnabrück,
Tel.: +49-541-969 7128,
E-Mail: mbrinkmeier@uni-osnabrueck.de
http://inf-didaktik.rz.uni-osnabrueck.de/phycos