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Pressemeldung

Nr. 200 / 2018

23. Oktober 2018 : „Finanzielle Ökonomisierung von Land und Landwirtschaft“

Die Ringvorlesung der Profillinie „Mensch – Umwelt – Netzwerke. Komplexe Systeme, Wahrnehmungsmuster, Interaktionen“ an der Universität Osnabrück geht in die zweite Runde. Den Auftakt am Dienstag, 30. Oktober, macht der Wirtschaftsgeograph Dr. Stefan Ouma von der Universität Frankfurt am Main mit einem Vortrag über „Finanzielle Ökonomisierung von Land und Landwirtschaft“. Beginn ist um 18 Uhr im Schlosshauptgebäude, Neuer Graben 29, Raum 11/213.

© Stefan Ouma

Wirtschaftsgeograph Dr. Stefan Ouma von der Goethe-Universität Frankfurt.

Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Lateinamerika und den USA werden im Wintersemester 2018/19 den interdisziplinären und -institutionellen Austausch in der Profillinie befruchten. Teil zwei der Ringvorlesung knüpft an eine erste Serie von Vorträgen an, die im Sommersemester von Mitgliedern der Universität gestaltet wurden. Gestärkt werden soll die fächerübergreifende Diskussion der beteiligten Forscherinnen und Forscher, die ausdrücklich den Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit suchen. Ziel ist es, neue Perspektiven für die Lösung drängender Umweltfragen auszuloten, die zu den wichtigsten Herausforderungen des gegenwärtigen Jahrhunderts zählen.

Mit Dr. Stefan Ouma wird die Vorlesungsreihe durch einen Beitrag aus der Geographie eröffnet. Gegenstand ist eine neue, von Finanzinvestoren vorangetriebene Form der Ökonomisierung von Land und Landwirtschaft, die sich im Zuge des viel diskutierten globalen Ansturms auf Agrarland ("global land rush") herausbildete. Der Vortrag beleuchtet, wie Agrarland in unterschiedlichen Regionen der Welt zur Kapitalanlage wird, deckt dahinterliegende globale Investitionsnetzwerke auf und diskutiert mögliche regionale Folgen.

Die nächste Veranstaltung der Ringvorlesung findet am 20.11. statt, dann wird Prof. Dr. Alan Hastings von der University of California, Davis, zum Thema „Management of ecological populations in time and space: Challenges and opportunities“ sprechen. Die Profillinie „Mensch – Umwelt – Netzwerke“ zielt auf die Entwicklung innovativer Forschungsansätze und -projekte an den Schnittstellen zwischen Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften.

Als eine von insgesamt sechs Profillinien ist sie Bestandteil des 2015 initiierten Zukunftskonzept UOS 2020 zur Weiterentwicklung der Universität Osnabrück durch gemeinsame, fachübergreifende Forschungsvorhaben. Weitere Informationen auf: www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/profillinien/mensch_umwelt_netzwerke.html

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. Dr. Susanne Schlünder, Universität Osnabrück
Institut für Romanistik/Latinistik
Neuer Graben 40, 49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969-4443
susanne.schluender@uni-osnabrueck.de