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Pressemeldung

Nr. 2 / 2019

02. Januar 2019 : Im Jumbo-Jet mit guter Sicht ins Weltall: Osnabrücker Astronom berichtet von seinem Flug an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA

Dr. Andreas Hänel, seit 1993 Lehrbeauftragter für Astronomie am Fachbereich Physik der Universität Osnabrück, wird am Donnerstag, 10. Januar, von seinem Forschungsflug und der Arbeit an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA berichten. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Universitätsgebäude an der Barbarastraße 7, Hörsaal 32/102 des Fachbereichs Physik. Gäste sind willkommen. Der Eintritt ist frei.

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© Universität Osnabrück / privat

Der Osnabrücker Astronom Dr. Andreas Hänel berichtet am 10. Januar von seinem Flug an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA.

Zur Erforschung von astronomischen Objekten im Weltall werden auf der Erde große Teleskope eingesetzt, die dort aufgestellt werden, wo die Beobachtung durch Bewegungen, Verschmutzung oder zu viel Streulicht in der Atmosphäre möglichst wenig gestört wird. Wollen die Astronomen aber schwache Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) von Sternen, Nebeln und Galaxien im Weltraum vermessen, müssen sie die Atmosphäre weitgehend hinter sich lassen und 50 Kilometer hoch in die Stratosphäre aufsteigen. Genau dazu dient ein umgebauter Jumbo-Jet der Weltraumorganisation NASA, der für die SOFIA-Mission (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem 2,5 Meter großen Spiegelteleskop ausgestattet ist.

Im Mai 2017 konnte Dr. Andreas Hänel, der seit 1986 Leiter des Osnabrücker Planetariums im Museum am Schölerberg ist, am wissenschaftlichen Programm von SOFIA teilnehmen und zweimal im Jumbo-Jet mitfliegen. „Bei solchen Forschungsmissionen geht es um verschiedene astronomische Objekte und Phänomene wie die Geburt und der Tod von Sternen, die Formation neuer Sonnensysteme und die Identifikation komplexer Moleküle im All“, so der Astronom. Hänel wird in seinem Vortrag die Technik des Teleskops und der Zusatzgeräte erklären und Ergebnisse von Messungen im infraroten Spektralbereich an astronomischen Objekten vorstellen, die er anschließend noch mit einem Teleskop in Kalifornien beobachten konnte.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Michaela Horstkott, Universität Osnabrück
Fachbereich Physik
Barbarastraße 7, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 9693597
michaela.horstkott@uni-osnabrueck.de