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Pressemeldung

Nr. 209 / 2018

01. November 2018 : Internationales Projekt zur Stärkung von Zugehörigkeit und Identifikation von Studierenden an der Universität Osnabrück

Wie lässt sich das Zugehörigkeitsgefühl von Studierenden zu „ihrer“ Universität stärken? Mit dieser und weiteren Fragen befasst sich das Projekt „#Ibelong – Towards a Sense of Belonging in an Inclusive Learning Environment“. An der erfolgreichen Antragstellung im Rahmen des „Erasmus+ Strategic Partnership Program“ waren neben der Universität Osnabrück fünf andere europäischen Universitäten und Bildungszentren beteiligt.

Die internationalen Partner sind die Erasmus Universität Rotterdam (Niederlande), das Stichting ECHO Expertisecentrum Diversitätsbeleid (Niederlande), die Edge Hill University (England), die Universidade do Porto (Portugal) und das Knowledge Information Center Malta. Das Gesamtfördervolumen für alle Projektpartner liegt bei 446.000 Euro. Davon entfallen rund 80.000 Euro auf die Universität Osnabrück, wo das Projekt im Fachgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik von Prof. Dr. Thomas Bals verortet ist.

Mit spezifischen, auf die beteiligten Institutionen abgestimmten Projektmaßnahmen ist geplant, das Zugehörigkeitsgefühl und die Identifikation von Studierenden, den „Sense of Belonging“ zu stärken. „Ziel ist dabei auch, Bildungsungleichheiten, die sich aufgrund unterschiedlicher und sozial wirkmächtiger Differenzlinien, wie soziale und ethnische Herkunft, Migration und Gender, ergeben, aktiv zu begegnen“, erklärt Dr. Miriam Buse, die das Projekt zusammen mit Miriam Burfeind federführend verantwortet. Die Projektmaßnahmen von #Ibelong werden wissenschaftlich begleitet. Im Projekt selbst werden Fragen der Diversität und Heterogenität im Hochschulsystem untersucht und in den wissenschaftlichen Diskurs eingebracht.

Über das Projektvorhaben soll der internationale Austausch zum Themenfeld Diversität im Hochschulbildungssystem befördert und intensiviert werden. Zudem werden mit dem Projekt die wissenschaftlichen Aktivitäten der im Rahmen des Strategieprozesses UOS2020 initiierten Profillinie „Migrationsgesellschaften“ der Universität Osnabrück gestärkt.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Dr. Miriam Buse, Universität Osnabrück
Fachgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Katharinenstraße 24, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 6303
miriam.buse@uni-osnabrueck.de