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Pressemeldung

Nr. 190 / 2018

15. Oktober 2018 : „Kunst ist dafür da, gesehen zu werden“ - Studierende zeigen Werkschau I am 19. und 20. Oktober an der Universität Osnabrück

Malerei, Bildhauerei, Performance: Über 150 Werke präsentieren die Studierenden vom Fach Kunst/Kunstpädagogik bei der Werkschau I an der Universität Osnabrück. Am Freitag, 19. Oktober, und Samstag, 20. Oktober, sind die verschiedenen Projekte im Kunstgebäude in der Seminarstraße 33 zu sehen. Initiiert und organisiert wurde die Ausstellung vonseiten der Studierenden.

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© Johanna Adam | Foto: Universität Osnabrück/Werkschau I

Die Kunststudierende Johanna Adam stellt bei der Werkschau I verschiedene Radierungen aus.

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© Rebekka Ax | Foto: Universität Osnabrück/Werkschau I

Rebekka Ax zeigt bei der Ausstellung an der Universität Osnabrück großformatige Ölmalereien.

„Wir wollten eine Plattform für alle Studierenden schaffen. Die Idee war von Anfang an, dass es eine unkuratierte Ausstellung ist: Jeder kann hier seine Werke zeigen“, erklärt Lena Wolters, vom Organisationsteams. Seit rund einem Jahr hat sie gemeinsam mit Marvin Knopf und Franziska Schmitz die Werkschau I geplant. Knopf und Wolters studieren Kunst und Kommunikation im Master, ebenso wie Schmitz, die ihr Studium im Sommersemester 2018 beendete. Die Idee für das Projekt hatten die Organisatoren schon lange, konkret damit auseinandergesetzt haben sich die drei Masterstudierenden dann in einem Seminar zum Thema „Selbstständig als Künstler“, erzählen Knopf und Wolters.

Zementsäcke, bemalt, verdreht und übereinander installiert; eine junge Frau liegt nackt und schlafend in einem Bett, neben ihr ein aufgeschlagenes Buch, mit Öl gemalt; verschiedene Radierungen, alle in schwarz-weiß gehalten: ein Taschenmesser, nackte Menschen, gelöschte Kerzen. „Viele Stücke, die gezeigt werden, sind Arbeiten, die nach der Prüfung direkt in den Keller oder auf den Dachboden wandern. Vieles davon wird nicht gesehen und das ist schade, denn es sind tolle Sachen dabei“, sagt Knopf. Ausgestellt werden neben den Prüfungsarbeiten auch Werke, die privat entstanden sind.

Die Studierenden waren von der Idee der Werkschau begeistert. „Am Anfang haben wir uns gefragt, ob überhaupt genug zusammenkommen, die ausstellen möchten. Am Ende wurde es aber schon etwas schwierig für alle einen Platz zu finden“, erzählt Knopf. Bei der Ausstellung werden über 150 Werke von rund 30 Studierenden aus allen Semestern zu sehen sein. Dabei sind alle erdenklichen Sparten der Kunst vertreten: „Aus allen Bereichen, die man hier im Studium belegen kann, wird etwas gezeigt“, sagt Wolters.

Mit der Ausstellung möchten die Organisatoren, die Arbeit der Studierenden nach außen hin sichtbar machen und zeigen, was in ihrem Fach überhaupt an Arbeiten produziert wird. „Uns ist es wichtig, dass auch Leute von außen kommen und die Werke sehen: Kunst ist ja dafür da, gesehen zu werden“, fasst es Knopf zusammen.

Am Freitag, 19. Oktober, wird die Werkschau I mit einer Vernissage im Kunstgebäude, Seminarstraße 33, eröffnet, bei der unter anderem eine Performance zu sehen ist. Beginn ist um 18 Uhr. Am Samstag ist die Ausstellung von 12 bis 19 Uhr geöffnet. 

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Lena Wolters, Universität Osnabrück,
Seminarstraße 33 49069 Osnabrück
Tel.: +49 157 85928095
E-Mail: werkschauI@web.de

Marvin Knopf, Universität Osnabrück,
Team Werkschau I,
Seminarstraße 33 49069 Osnabrück,
Tel.: +49 173 9408529,
E-Mail: werkschauI@web.de

Pressevertreter und Pressevertreterinnen haben die Möglichkeit die Ausstellung bereits vorab am Donnerstag, 18. Oktober, um 11 Uhr bei einem Rundgang im Kunstgebäude, Seminarstraße 33, zu besuchen. Die Organisatoren bitten um Voranmeldung.