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Pressemeldung

Nr. 219 / 2018

07. November 2018 : Open-Access-Preis der Universität Osnabrück 2018 verliehen

Die Universität Osnabrück vergibt seit dem vergangenen Jahr einen Preis für „herausragende Open-Access-Aktivitäten“ ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forschungsgruppen. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Zweck des Preisgeldes ist insbesondere die Unterstützung weiterer Open-Access-Publikationsvorhaben. Der diesjährige Preis, wurde dem Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zuerkannt und am 7. November durch Professorin Dr. Silja Vocks stellvertretend für ihr Team entgegengenommen.

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© Universität Osnabrück/Barbara Mönkediek

Preisträgerin Prof. Dr. Silja Vocks (untere Reihe, Zweite von rechts), Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung Prof. Dr. Susanne Menzel (untere Reihe, Dritte von rechts), Open-Access-Beauftragte Sabine Boccalini (untere Reihe, rechts), Mitglieder der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs (FNK).

Die Universität würdigt damit das breite Engagement der Arbeitsgruppe für Open Access. Neben einer Vielzahl von Veröffentlichungen in Open-Access-Zeitschriften und Zweitveröffentlichungen auf dem universitären Publikationsserver repOSitorium, sind Professorin Dr. Silja Vocks und Juniorprofessorin Dr. Andrea Hartmann Firnkorn an der Neuauflage der „Leitlinie zur Diagnostik von Essstörungen“ beteiligt, die die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften (AWMF) in Kürze Open Access publizieren wird.

Die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen ist die Grundlage wissenschaftlichen Fortschritts. Kostenpflichtige Fachjournale und -bücher, die abonniert und bezahlt werden müssen, stellen diese Publikationen hinter eine sogenannte „Paywall“. Im Open Access sind sie dagegen für jedermann weltweit und unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung im Internet zugänglich. Open Access gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung und wird von Hochschulen und Forschungsförderern unterstützt. Open Access bedeutet unbeschränkten und kostenfreien Zugang zu wissenschaftlicher Information für alle Nutzerinnen und Nutzer, frei von rechtlichen und technischen Barrieren.

Somit steht Open Access für ein alternatives Modell des wissenschaftlichen Publizierens, das die Informationsversorgung von Forschenden und den weltweiten Wissenschaftstransfer verbessert und die Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen langfristig steigert. Die Universität Osnabrück unterstützt diese nachhaltige Form moderner Wissenschaftskommunikation und vergibt ihren Open-Access-Preis jeweils zeitnah zur „International Open Access Week“, die in diesem Jahr vom 22. bis 28. Oktober stattfand. Die Kommission für Forschungs- und Nachwuchsförderung (FNK) legt die Preisträgerin oder den Preisträger fest. 

 

Weitere Informationen für die Medien:
Prof. Dr. Susanne Menzel, Universität Osnabrück
Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung
Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4855 oder 6180
vp.fn@uni-osnabrueck.de