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Pressemeldung

Nr. 243 / 2018

28. November 2018 : Religion als Ressource der Entwicklung - Das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland feierte 50-jähriges Jubiläum im Schloss der Universität Osnabrück

Seit 50 Jahren fördert das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V. (ICALA) den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Am Freitag, 23. November, wurde das Jubiläum im Schloss der Universität Osnabrück gefeiert.

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© Universität Osnabrück / privat

Dialog zwischen lateinamerikanischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Bogota.

Die Veranstaltung stand unter dem Titel: „1968-2018: Religion als Ressource befreiender Entwicklung“. Im Rahmen des Festaktes wurden Kurzimpulse zur Bedeutung des Jahres 1968 in gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht von Stipendiatinnen und Stipendiaten aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas gehalten.

Prof. Dr. Margit Eckholt, Vorsitzende des Stipendienwerks und Professorin für Dogmatik und Fundamentaltheologie in der Katholischen Theologie an der Universität Osnabrück, sprach über „Das Stipendienwerk und die Debatte um die Theologie der Befreiung in Deutschland“. „Das Stipendienwerk spielt seit 50 Jahren eine wichtige Rolle im Dialog zwischen lateinamerikanischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Es freut mich sehr, dass wir nun das Jubiläum an der Universität Osnabrück begehen können“, erklärte Eckholt.

Das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V. (ICALA) wurde 1968 von Bernhard Welte und Peter Hünermann gegründet. Im Kontext des spürbaren Aufbruchs nach dem II. Vatikanischen Konzil und der für Lateinamerika wichtigen Konferenz der lateinamerikanischen Bischöfe in Medellín, hat es zum Ziel, den Dialog zwischen lateinamerikanischen und deutschen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen auf den Feldern der Theologie, Philosophie sowie Sozial- und Kulturwissenschaften zu fördern.

„Das Stipendienwerk geht von den befreienden Potentialen des christlichen Glaubens aus und steht im Dienst eines neuen Humanismus“, sagte Eckholt. Eine Vielzahl lateinamerikanischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen konnten durch das Stipendienwerk über die Jahrzehnte unterstützt werden. Einige erhielten einen Stipendienaufenthalt in Deutschland zum Zwecke ihrer Promotion, andere für eine Forschungsarbeit. Gefördert wurden insbesondere interdisziplinäre Forschergruppen in Lateinamerika.

Weitere Informationen für die Medien:
Prof. Dr. Margit Eckholt, Universität Osnabrück ,
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften,
Tel.: +49 541 969 4286,
E-Mail: margit.eckholt@uni-osnabrueck.de