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Pressemeldung

Nr. 24 / 2019

06. Februar 2019 : Sicherheit im Kontext realer und gefühlter Risiken - Gemeinsames Symposium der Polizeidirektion Osnabrück und des Instituts für Islamische Theologie der Universität Osnabrück

Die Polizeidirektion Osnabrück und das Institut für Islamische Theologie (IIT) der Universität Osnabrück laden am Dienstag, 19. Februar, zu einem Symposium mit dem Thema „Die Sicherheitsgesellschaft – Im Kontext realer und gefühlter Risiken“ ins Osnabrücker Schloss. Zugegen sind hochrangige Referentinnen und Referenten, Gäste und Vertreter der Polizei, Justiz, Wissenschaft sowie von Organisationen, Vereinen und Verbänden aus Deutschland und den Niederlanden. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://bit.ly/2Qi5Mjx

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© Polizeidirektion Osnabrück / Gregor Hadamitzky

Mit der Sicherheitsgesellschaft im Kontext realer und gefühlter Risiken beschäftigt sich das gemeinsame Symposium der Universität und Polizeidirektion Osnabrück.

Ziel der Fachtagung ist es, das offensichtlich deutlich gestiegene Sicherheitsbedürfnis vieler Bürgerinnen und Bürger entlang realer und gefühlter Gefahren und Risiken interdisziplinär zu betrachten und einzuordnen.

Sicherheitsbehörden, Sozialarbeiter, Journalisten, Wissenschaftler aber auch Moscheegemeinden müssen sich künftig mit der Frage beschäftigen, wie es gelingen kann, das Gleichgewicht zwischen berechtigten Sicherheitsbedürfnissen und überbordenden Eingriffsintensitäten zu wahren. Werden Gefahrensachverhalte zunehmend als Risiken wahrgenommen und kommuniziert? Wird die Gesellschaft eine zunehmende Sicherheit fordern oder befinden wir uns bereits mitten in einer Sicherheitsgesellschaft?

Michael Maßmann, neuer Präsident der Polizeidirektion Osnabrück und Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Präsident der Universität Osnabrück, wie auch Prof. Dr. Bülent Ucar, Direktor des Instituts für Islamische Theologie, freuen sich gemeinsam als Veranstalter etwa 230 Gäste begrüßen zu dürfen.

Es ist gelungen, namhafte Referentinnen und Referenten für die Veranstaltung zu gewinnen. So wird Prof. Dr. Tobias Singelnstein, Inhaber des Lehrstuhls für Kriminologie an der Ruhr Universität Bochum, einen Vortrag mit dem Titel „Subjektive Sicherheit und Kriminalitätsfurcht in Zeiten der Verunsicherung“ halten und im Anschluss an seinen Eröffnungsvortrag ins Streitgespräch mit Prof. Dr. Daniel H. Heinke, Leiter des Landeskriminalamtes der Freien und Hansestadt Bremen, gehen. Auch die Besetzung der Podiumsdiskussion, unter anderem mit Dr. Jan Ellermann, Senior Specialist Data Protection Office, Europol aus Den Haag sowie Jens Gnisa vom Deutschen Richterbund, verspricht eine spannende und kontroverse Diskussion zur Thematik zu werden.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Marco Ellermann, Polizeidirektion Osnabrück,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Heger-Tor-Wall 18, 49078 Osnabrück,
Tel.: +49 541 327 1034, Mobil: +49 171 4157949
E-Mail: : pressestelle@pd-os.polizei.niedersachsen.de

Dr. Utz Lederbogen, Pressesprecher Universität Osnabrück,
Neuer Graben / Schloss, 49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969-4370,
E-Mail: Utz.Lederbogen@uni-osnabrueck.de