Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Osnabrücker Doktorand trifft auf Nobelpreisträger

Foto: privat

Nobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing und Stefan Nolte mit der Nobelpreismedaille

Was für eine Erfahrung: Doktorand Stefan Nolte von der Universität Osnabrück konnte nach einem Bewerbungs-Marathon an einem Treffen mit 29 Nobelpreisträgern teilnehmen. Das diesjährige 66. Lindau Nobel Laureate Meeting im Fachgebiet der Physik fand vergangene Woche vom 26. Juni bis 1. Juli statt. Das 1951 gegründete Treffen zum Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden mit den Nobelpreisträgern wechselt jährlich in den Themen Physik, Medizin, Chemie und Wirtschaftswissenschaften.    

Mit Stefan Nolte nahmen rund 400 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 80 verschiedenen Ländern an dem Treffen teil. „Die Bewerbung läuft über mehrere Stufen und ich war zunächst sehr überrascht, dieser exklusiven Auswahl anzugehören“, so der 25jährige aus der Forschungsgruppe Ultrakurzzeitphysik von Herrn Prof. Mirco Imlau.  

„Die Woche in Lindau im Bodensee war eine außergewöhnliche Erfahrung. Ich konnte nicht nur die Erfolgsgeschichten der Nobelpreisträger, sondern auch deren menschliche Seite und Begeisterung kennenlernen. Einen ebenso hohen Stellenwert hatte für mich aber auch der Austausch mit Gleichgesinnten aus Afrika, Amerika oder Asien.“  

Die Nobelpreisträger präsentierten verschiedene Themen, so unter anderem Klaus von Klitzing (A New International System of Units in 2018), Roy J. Glauber (Manhattan Project 1943-1945), Stefan W. Hell (Optical Microscopy: the Resolution Revolution) und auch Gastredner Vinton G. Cerf (The Origins and Evolution of the Internet). Alle Vorträge sind online verfügbar.  

Für die Zukunft erhofft sich Stefan Nolte, noch lange von dieser Erfahrung zu profitieren und eine Zusammenarbeit mit anderen Teilnehmern zu etablieren. Fast einheitlich berichteten die Nobelpreisträger, sie hätten mit Fleiß und Neugier ihre Spitzenleistung erbracht – jetzt sei die Zeit für die junge Generation gekommen, ihr Bestes zu geben.