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Pressemeldung

Nr. 340 / 2011

13. Oktober 2011 : Gutachter - Berufspädagoge der Uni Osnabrück begutachtete gesundheitsbezogene Studiengänge in Riad

Prof. Dr. Thomas Bals, Berufspädagoge an der Universität Osnabrück, war Mitglied einer achtköpfigen internationalen Gutachtergruppe der Akkreditierungsagentur AHPGS, die im Rahmen eines zweitägigen on-site visits an der King Saud University (KSU) in Riad/ Saudi Arabien mehrere gesundheitsbezogene Studiengänge des dortigen »College of Applied Medical Science« (CAMS) begutachtet hat.

Prof. Dr. Thomas Bals, Berufspädagoge an der Universität Osnabrück, war Mitglied einer achtköpfigen internationalen Gutachtergruppe der Akkreditierungsagentur AHPGS, die im Rahmen eines zweitägigen on-site visits an der King Saud University (KSU) in Riad/ Saudi Arabien mehrere gesundheitsbezogene Studiengänge des dortigen »College of Applied Medical Science« (CAMS) begutachtet hat.

Die KSU, als eine der mit derzeit 35.000 männlichen und 25.000 weiblichen Studierenden größten Hochschulen in Nahost, zählt in den weltweiten Rankings zu den 300 besten Universitäten. »Mit dieser zusätzlichen Akkreditierung der Studienprogramme durch ausländische Agenturen soll die durch die Bevölkerungsentwicklung und Vielzahl junger Menschen notwendige quantitative Expansion des Hochschulbereichs qualitativ abgesichert werden und damit auf die Führungsrolle im Hochschulsektor zumindest der arabischen Länder hingearbeitet werden«, erläutert Bals. Die dafür zur Verfügung stehenden Ressourcen sind in vieler Hinsicht großzügig dimensioniert; so ist beispielsweise nicht nur das Studium gebührenfrei sondern wird auch durch Stipendien für alle Studierenden unterstützt, was um so erstaunlicher ist, als über 90 Prozent eines Altersjahrganges ein Studium aufnehmen. Allerdings sind für die Studierenden die Möglichkeiten des internationalen Austausch bisher sehr begrenzt. Für Auslandsaufenthalte nach der Graduierung stehen dagegen umfassende Mittel und Programme zur Verfügung, wobei die traditionelle Bevorzugung von Universitäten in den europäischen und angloamerikanischen Ländern seitens der - zumeist männlichen - Stipendiaten in Saudi Arabien derzeit umstritten ist.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Pott, Dr. Jens Schneider, Universität Osnabrück
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS),
Tel. +49 541 969 4159,
E-Mail: andreas.pott@uni-osnabrueck.de

Marisa Klasen, Stiftung Mercator,
Kommunikationsmanagerin,
Tel. +49 201245 2253
marisa.klasen@stiftung-mercator.de
www.stiftung-mercator.de