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Pressemeldung

Nr. 207 / 2011

30. Mai 2011 : Vereinheitlichung - Berufspädagoge der Uni Osnabrück bemüht sich international um Verbesserung der Berufsausbildung im Bereich Healthcare

Dr. Thomas Bals, Professor für Berufspädagogik im Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Osnabrück, hat vor Kurzem an dem ersten Sektortreffen des Europäischen Netzwerks für Qualitätssicherung in der Berufsbildung (EQA-VET) im norwegischen Stavanger teilgenommen und den Stand der deutschen Qualitätsdebatte eingebracht. Den thematischen Schwerpunkt dieses Treffens bildete die Qualitätsentwicklung im Gesundheits- und Pflegesektor. Bals wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) dafür als nationaler Experte nominiert.

Dr. Thomas Bals, Professor für Berufspädagogik im Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Osnabrück, hat vor Kurzem an dem ersten Sektortreffen des Europäischen Netzwerks für Qualitätssicherung in der Berufsbildung (EQA-VET) im norwegischen Stavanger teilgenommen und den Stand der deutschen Qualitätsdebatte eingebracht. Den thematischen Schwerpunkt dieses Treffens bildete die Qualitätsentwicklung im Gesundheits- und Pflegesektor. Bals wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) dafür als nationaler Experte nominiert.

Das Europäische Netzwerk mit Sekretariat in Dublin (Irland) ist die europäische Dachorganisation für die jeweiligen nationalen Abteilungen wie beispielsweise die Deutsche Referenzstelle für Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung (DEQA-VET). Ziel ist es, die EU-Mitgliedsstaaten, Sozialpartner und die Europäische Kommission mit dem Ziel zusammenzubringen, die Qualitätssicherungssysteme der einzelnen europäischen Systeme in der beruflichen Bildung anzugleichen, weiterzuentwickeln und zu verbessern. Die Einrichtung eines gemeinsamen europäischen Bezugsrahmens zur Qualitätssicherung steht dabei im Vordergrund.

Die Europäische Kommission hat hierzu eine Empfehlung für einen Europäischen Referenzrahmen zur Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (EQARF) vorgelegt, die seit Mai 2009 vom Europäischen Parlament und Rat verabschiedet worden ist. Mit dem »EQAVET Quality Cycle« wird den Nationalen Referenzstellen und anderen damit befassten Stellen ein Evaluierungsinstrument für die Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Verfügung gestellt. »Die Fachdiskussion kreist derzeit um die Frage der Etablierung von diesbezüglichen Standards und ihres Verbindlichkeitsgrades«, erklärt Bals. «Aus deutscher Sicht steht dabei die freiwillige und flexible Umsetzung eines solchen Referenzrahmens als Instrumentenkasten zur Evaluierung, Überwachung und qualitativen Verbesserung des Berufsbildungssystems unter Einbeziehung aller relevanten Bildungsakteure im Vordergrund.«

Weitere Informationen

Prof. Dr. Thomas Bals, Universität Osnabrück
Katharinenstraße 24, 49078 Osnabrück
Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Tel.: +49 541 969 6303
tbals@uni-osnabrueck.de